250 Besucher beim Festkommers

Die Besucher erwartete ein buntes Rahmenprogramm: Hierzu zählten auch musikalische Beiträge, wie der des MGV Sängerbundes Linge. ▪

BÖRLINGHAUSEN ▪ 100 Jahre Kinderschützenfest in Börlinghausen: Dieses ehrwürdige Jubiläum wurde in der kleinen Ortschaft, die kurz hinter der Meinerzhagener Stadtgrenze auf Marienheider Gebiet liegt, am Freitag groß gefeiert.

Dicht gedrängt saßen rund 250 Besucher in einem Festzelt mit kleiner Bühne, um beim Kommers Interessantes über die Geschichte des heute 200 Mitglieder starken Vereins zu hören und ein buntes Programm mit Klamauk und Musik zu erleben. Anekdoten und Wissenswertes konnten die Besucher auch in der 50 Seiten starken Chronik nachlesen, die zum Fest herausgegeben wurde.

Der Vorsitzende des Kinderschützenvereins, Uli Stellberg, freute sich, den Marienheider Bürgermeister Uwe Töpfer, Abordnungen der befreundeten Schützenvereine Griemeringhausen und Müllenbach, Harry Böseke vom Haus der Geschichte in Müllenbach, den Bauernchor und den MGV Sängerbund Linge, sowie den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Marienheide begrüßen zu können. Chöre und Musiker trugen an diesem Abend durch ihre Beiträge zum Gelingen der Veranstaltung bei. Natürlich waren auch die Mitglieder und viele Freunde des Vereins anwesend.

Marienheides Bürgermeister

Uwe Töpfer gratuliert

In seiner Laudatio ließ Vereinsmitglied Jürgen Engert die vergangenen Jahrzehnte und die Entwicklung des Vereins Revue passieren. „Ganz selbstlos war die Initiative der Gründer aber auch nicht“, erinnerte er lächelnd an die Anfänge. „Schließlich folgt dem Kinderschützenfest seit jeher nach Einbruch der Dunkelheit eine Feier der Erwachsenen, die in geselliger Runde für einige Stunden dem Alltag entfliehen können.“ Das gilt natürlich auch heute noch, zumal der Sonntagmorgen mit Musikalischem Frühschoppen und dem Ausschießen des Frühschoppenkönigs eine weitere Attraktion für die Erwachsenen darstellt.

Auch Bürgermeister Töpfer gratulierte den Börlinghausern zu ihrem stolzen Jubiläum und versicherte: „Es kommt nicht darauf an, ob ein Dorf groß oder klein ist. Entscheidend ist, was die Dorfgemeinschaft aus ihren Möglichkeiten macht.“ Nachdem auch die Vorsitzenden der befreundeten Vereine und Chöre den Börlinghausern ihre Glückwünsche ausgesprochen hatten, hieß es „Bühne frei“ für ein witziges und kurzweiliges Programm, das die Mitglieder in monatelangen Vorbereitungen auf die Beine stellten.

Zu den Programmpunkten zählten eine Modenschau mit Kleidern nach dem Vorbild der Mode von 1910, ein witziges Theaterstück, bei dem ein Ehepaar abends im Bett das vergangene Schützenfest Revue passieren lässt, und zu guter letzt ein Auftritt von Hans-Jörg Laqua und Karl-Heinz Pohl, die Jürgen von der Lippes bekannte Klamauknummer „Ich bin der Blumenmann“ auf die Bühne brachten. Es folgte tosender Applaus, so dass die beiden Darsteller das Stück gleich noch einmal spielen mussten. Bis in den frühen Morgen wurde das 100-Jährige von den Börlinghausern und ihren Nachbarn begangen. Am Samstag und Sonntag wurde dann das große Kinderschützenfest gefeiert. ▪ ps

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