Vandalismus an der Baustelle Bergstraße

Wütend waren gestern Ralf Friedrich von der Firma Falz und Markus Schade über die Vandalismusschäden. - Foto: Helmecke

MEINERZHAGEN -  „Wenn man morgens sieht, dass die Arbeit vom Vortag einfach sinnlos zerstört wurde, kriegt man richtig Wut.“ Mit diesen klaren Worten beschreibt Ralf Friedrich das Gefühl, welches er und seine Kollegen von der Meinerzhagener Firma Tiefbau Falz derzeit häufiger auf der Baustelle an der Bergstraße haben.

Zwar schreitet die Maßnahme zwischen dem Abzweig Hohschlader Weg und der Südumgehung zügig voran, aber immer wieder kommt es zu Schäden durch Vandalismus.

Jüngster Fall dieser unsinnigen und darüber hinaus auch noch teuren Untaten: Eine gerade erst gesetzte Reihe von Bordsteinen wurde einfach umgetreten. „Wenn der Beton ausgehärtet gewesen wäre, hätte das nicht passieren können. Aber da alles eben ganz frisch eingebaut war, hatten die Übeltäter leichtes Spiel“, so Markus Schade von der Stadt.

Als wäre dieses nicht schon mehr als genug, mussten auch noch eine Baustellentoilette – sie wurde einfach umgeworfen – und ein Bagger an dem Sachbeschädigung vorgenommen wurde, herhalten. Insgesamt gibt die Stadt in diesem Bereich für die Straßensanierung und die Anlegung des Rad- und Gehweges rund 260 000 Euro aus. Die bisherige Situation, war mehr als unbefriedigend. Fußgänger und motorisierte Verkehrsteilnehmer teilten sich die marode Straße. Dabei ging es meist sehr knapp zu. Um die Einschränkungen, besonders für Fußgänger, so gering wie möglich zu halten, ist die Ausführung der Arbeiten in die Ferienzeit gelegt worden. Ein Plan, der zeitlich auch aufgehen würde, wenn nicht die jetzt aufgetretenen „Störungen“ da wären.

„Wir gehen im Moment noch davon aus, dass wir den Gehweg zu Schulbeginn freigeben können. Die Fahrbahn und die Freigabe für den Verkehr erfolgt dann später“, so Markus Schade. Er und auch Ralf Friedrich appellieren an die „Anwohner“ der Bergstraße und Umgebung, ein offenes Ohr und Auge zu haben und Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Vandalismus mitzuteilen. Das geht mit einem Anruf bei der Stadt ebenso, wie mit einer Ansprache der Mitarbeiter der Firma Falz vor Ort oder auch bei der heimischen Polizei. - jjh

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