25. Benefizkonzert in 34 Jahren

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Von Klassik bis Gospel reichte das Repertoire von „The Voices“.

Meinerzhagen - Mit zwei Liedern stimmten die Kinder aus den Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft am Samstagabend in der Johanneskirche auf ein Konzert ein, dessen Erlös ihnen zugute kommen soll.

Es war das 25. Benefizkonzert, das Klaus Müller im Laufe von 34 Jahren in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen organisiert hatte, um soziale Einrichtungen und Institutionen der Stadt mit den Erlösen zu unterstützen.

„Er hat es immer wieder geschafft, eine gelungene Verbindung zwischen Kultur und Sozialem herzustellen und dafür außer den heimischen Chören, Musikgruppen und Solisten auch aus Funk und Fernsehen bekannte Künstler zu engagieren, so dass die Konzerte von höchster musikalische Qualität geprägt waren“, lobte der stellvertretende Meinerzhagener Bürgermeister Volkmar Rüsche in seinem Grußwort das Engagement des Meinerzhageners.

Auch Sparkassen-Vorstand Roman Kappius dankte Klaus Müller für seine „zuverlässige und hochprofessionelle Arbeit“, mit der er das kulturelle Angebot bereichert habe. Dass dabei das Gemeinwohl stets im Fokus gestanden habe, decke sich mit den Intentionen der Sparkasse.

Inmitten der zahlreichen Zuhörer, die die Johanneskirche füllten, begann der Chor „The Voices“ unter der Leitung von Ralf Zimmermann seinen Vortrag mit einem afrikanischen Gospelsong. Der 67-köpfige Chor aus dem Oberbergischen Kreis gab bei seinen Auftritten eine Kostprobe seines vielseitigen Repertoires, zu dem sowohl klassisches Liedgut als auch Popsongs gehören, etwa „Sanctus“ von Friedrich Silcher oder „Seasons of love“ von Donny Osmond.

Mit „Herr, lehre mich doch“ aus dem deutsche Requiem von Brahms und „Gott sei mir gnädig“ aus dem Oratorium Paulus begann Startenor Johannes Kalpers, den Klaus Müller ebenfalls für das Jubiläumskonzert gewinnen konnte, seinen Vortrag. Begleitet wurde er dabei am Klavier von Dmitrij Koscheew. Kalpers, der seinen Gesang gern und häufig in den Dienst einer guten Sache stellt, sorgte an diesem Abend für einige musikalische Höhepunkte, so mit dem einfühlsam vorgetragenen „Ave Maria“ und dem hochdramatischen „Erlkönig“ von Schubert oder dem melancholischen Wolgalied aus der Operette „Der Zarewitsch“ von Franz Lehar, wofür er anhaltenden Applaus erntete.

Weitere Akzente setzten der Posaunenchor des CVJM unter der Leitung von Gerlinde Rentrop, die auch als Solistin an der Orgel mit „Good morning“ zu hören war, sowie die Gruppe „Quattro“, bestehend aus vier Schülern des Evangelischen Gymnasiums Meinerzhagen. Zu Klavierbegleitung (Frank Tissen) und Saxophon (Stefan Schulte) sangen Lukas Rehorn und Dana Defendenti bekannte Songs, darunter auch „My way“ von Frank Sinatra.

Mit Händels „Halleluja“, bei dem sich Johannes Kalpers in den oberbergischen Chor einreihte und dem Lied „Nun danket alle Gott“, in das auch die Zuhörer einstimmen konnten, klang das Konzert nach Schlussworten von Pfarrerin Petra Handke aus.

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