Kunst und Musik für die Jesus-Christus-Kirche

Nicht nur Musik wird am Freitag geboten: Ausgestellt wird unter anderem Antonio Máros „Hommage an Leonardo da Vinci“.

Meinerzhagen - Es soll wieder ein Musikgenuss der besonderen Art werden – und einer, der mit einer anderen Art der Kunst kombiniert wird: das traditionelle Benefizkonzert, zu dem die Stiftung der Jesus-Christus-Kirche für Freitag, 5. Dezember, einlädt.

An diesem Abend stehen nicht nur die Klänge der „Adventskalender-Tour“ im Vordergrund. Es werden auch Kunstwerke von Antonio Máro, Juliane Gröschel und Martin Gödersmann zu sehen und zu kaufen sein.

Im Mittelpunkt steht jedoch „allerbeste Adventsmusik“, wie Erhard Pierlings vom Vorstand der Stiftung erklärt. Ab 18 Uhr wird der in der Region bekannte Musiker Hans Werner Scharnowski den musikalischen Adventskalender öffnen – unterstützt von Eugen Wall (Saxofon, Klarinette, Gesang), Hajo Hoffmann (Violine, Mandoline), Jelena Scharnowski (Gesang), Daniel Harter (Gitarre, Gesang), Jan Primke (Gitarre, Gesang) und Miriam Schäfer (Gesang). Das Programm umfasst Klassiker wie „Herbei, oh ihr Gläubigen“ und „Gloria in excelsis“, aber auch Stücke wie „Dein Licht“ oder „Winterwonderland“, so dass ein breites Spektrum an vorweihnachtlichen Liedern geboten wird. Und immer wieder soll auch deutlich werden, dass der Produzent, Arrangeur und Komponist Hans Werner Scharnowski gerne auf „neuen Wegen“ geht.

„Wir freuen uns auf moderne und traditionelle Musik, die weitestgehend bekannt, aber auch überraschend arrangiert ist“, sagt Erhard Pierlings, der sich von dem Konzert gemeinsam mit den übrigen Stiftungs-Akteuren erneut „volle Kirchenbänke“ erhofft. „Schön ist vor allem immer die aufgeschlossene Atmosphäre in der Kirche. Man trifft sich und unterhält sich in der Imbisspause – das passt!“ Und so hofft er auf den Besuch all jener, die Musik mögen und sich zugleich für den Erhalt der Jesus-Christus-Kirche stark machen. Denn: „Solch ein Gebäude bedarf einer liebevollen Betreuung und Erhaltung“, weiß Pierlings, der sich umso mehr darüber freut, dass die Stiftung erfolgreich unterwegs sei. Aktuell vermeldet sie immerhin ein Vermögen von 700 000 Euro – „arbeiten“ darf die Stiftung freilich nur mit den Zinserträgen aus dieser Summe. „Aber wir sind unserem Ziel in den letzten zwölf Monaten ein gewaltiges Stück näher gekommen“, sagt der Ex-Bürgermeister, der gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen die Millionengrenze nicht aus den Augen verliert.

Natürlich können die Besucher des Benefizkonzerts in Form einer Spende helfen, dieses Ziel erfolgreich weiter zu verfolgen, der Eintritt ist frei. Und um die Stiftungskasse zu füllen, haben außerdem die Künstler Antonio Máro, Juliane Gröschel und Martin Gödersmann der Stiftung Werke zur Verfügung gestellt, die für den Erhalt der Kirche verkauft werden. Máros „Hommage an Leonardo da Vinci“ wird im Rahmen des Konzertes ebenso zu sehen sein wie ein Ölbild der Meinerzhagener Künstlerin Juliane Gröschel, die die Jesus-Christus Kirche thematisiert hat, und die Skulptur „Arche“ von Martin Gödersmann. Alle Werke sind der Stiftung für ihren Zweck unentgeltlich überlassen worden. - zach

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