Neue Fassaden für zwei Wachstationen an der Lister

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Im Verlauf der kommenden Wochen wird sich an diesen Fassaden einiges tun. Das seit gut 50 Jahren im Einsatz befindliche Holz wird komplett ausgetauscht.

Hunswinkel - Neue Fassade für Wachstationen des DRK und der DLRG in Heiligenberg: Seit mehr als 50 Jahren sind die beiden Gebäudeteile von freiwilligen Helfern in der Badesaison besetzt.

Der regelmäßige Wach- und Sicherheitsdienst bringt Sicherheit für die Badegäste.

Sie haben jeweils eine kleine Küche, ausreichende Sanitär- und Schlaf- und Gemeinschaftsräume und sie sind in leicht erhöhter Hanglage an der Listertalsperre angesiedelt, die beiden Wachstationen des DRK und der DLRG am Heiligenberg. Alles in allem wären sie auch ideale Ferienhäuser für Urlauber. Und so lange es keinen Ernstfall gibt, erinnert der regelmäßige Wach- und Sanitätsdienst der ehrenamtlichen Helfer des DRK und der DLRG an den Wochenenden in der Badesaison ein wenig an Urlaub. Allerdings ist diese „Urlaubsstimmung“ nicht nur durch die regelmäßigen Kontrollen am und auf dem See gestört – vielmehr nutzen die Kräfte die übrige Zeit dafür, ihre Stationen in Schuss zu halten. Unterstützt durch die Stadt Meinerzhagen, hat die DLRG im Innenausbau in den vergangenen Monaten einiges getan. Und auch die Nachbarn vom DRK waren in dieser Zeit nicht untätig.

1967 wurde die Wachstation in der heutigen Form errichtet. Von dort aus überwachen die beiden Organisationen ihr Einsatzgebiet auf der Listertalsperre. Das beträgt rund 1,7 Quadratkilometer Wasseroberfläche, die mit dem Motorboot abgefahren wird. An stark frequentierten Badestellen werden bei großem Badebetrieb auch Wachgänger eingesetzt.

Außenstationen sind dann beispielsweise die „Liebesinsel“ Windebruch und die Badestellen Kalberschnacke und Herpel oder der Badesteg in Hunswinkel.

Nachdem nun endgültig der Sommer und die Badesaison vorbei sein dürften, sollen in Kürze die Handwerker an den Stationen in Heiligenberg anrücken. Die Stadt will noch vor Abschluss des Jahres die dortigen Fassadenverkleidungen erneuern lassen. Gut 225 Quadratmeter altes Material soll demontiert und entsorgt und durch neue WPC-Rhombusleisten ersetzt werden. Alleine der Materialwert dürfte gut 30 000 Euro betragen. Um den richtigen Farbton erwischen zu können, möchte die Stadt gerne mindestens vier Standardfarben zur Auswahl im Angebot benannt bekommen. Aber auch weitere Farben, sogar zu einem Mehrpreis, sind nicht von vornherein ausgeschlossen. Das Material selbst soll eine Holzmaserung aufweisen und an den Gebäudeecken mit Edelstahl-Vierkantprofilen eingefasst werden.

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