Begrüßungsfeier für die neuen Fünftklässler

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Die neue Konrektorin und kommissarische Schulleiterin Aysel Koc hatte sich eine besondere Überraschung einfallen lassen.

MEINERZHAGEN ▪ Für 76 Mädchen und Jungen begann am Donnerstag ein spannender neuer Lebensabschnitt. Ein wenig aufgeregt und mit gespannter Mine saßen die neuen Fünftklässler gemeinsam mit Eltern und Geschwistern in der Aula der städtischen Realschule, wo sie mit einem bunten Programm der sechsten Klassen, mit Musik, Tanz und herzlichen Worten der kommissarischen Schulleiterin und neuen Konrektorin Aysel Koc begrüßt wurden.

„Wisst ihr eigentlich, dass ihr für mich ein ganz besonderer Jahrgang seid?“, wandte sie sich an die Fünftklässler. „Wir haben etwas gemeinsam – auch für mich ist hier alles neu.“ Ihr sei es wohl genauso ergangen, wie den Schülern, als sie zum ersten Mal in das Gebäude kam. „Mensch ist das eine große Schule“, habe sie gedacht. „Und so viele neue Gesichter.“ Doch dann habe sie von allen Unterstützung bekommen. „So wird es euch auch gehen“, versprach sie. „Ihr seid nicht alleine. Wir sind für euch da, um euch zu helfen.“

An die Eltern richtete die Schulleiterin die Bitte: „Trauen Sie ihren Kindern ruhig etwas zu. Wir tun das auch.“ Die Eltern könnten die kommenden sechs Jahre nutzen, um eine gute Erziehungspartnerschaft mit der Schule zu pflegen. Für die Fünftklässler hatte sich Aysel Koc eine besondere Überraschung einfallen lassen: Jedes Kind erhalte von ihr einen bunten Briefbogen nebst Umschlag, erklärte sie. „Ich möchte, dass ihr in den nächsten Tagen aufschreibt, worauf ihr euch besonders freut, was ihr lernen möchtet, wovor ihr ein wenig Angst habt und was ihr euch von eurer neuen Schule erhofft“, so die Schulleiterin. Der Brief werde natürlich gut versiegelt, mit Namen versehen, und von niemand anderem als den Schülern selbst gelesen. „Bei eurer Abschlussfeier in sechs Jahren möchte ich diese Briefe wieder an euch verteilen.“

Auch Erprobungsstufenleiter Joachim Maslo begrüßte die Schüler. „So viele junge lernfreudige Gesichter zu sehen ist immer schön“, schmunzelte er. Bevor sich auch der Schulpflegschaftsvorsitzende Stefan Schneider und die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Conny Höpker, vorstellten und um rege Beteiligung der Eltern warben, erlebten Groß und Klein abwechslungsreiche Vielfalt auf der Bühne: Die sechsten Klassen stellten ihre Schule musikalisch vor, zeigten mit der Errichtung menschlicher Pyramiden akrobatisches Geschick, boten tänzerischen Ausdruck und schwenkten viele Male Willkommens-Plakate.

Bevor alle mit neuen Eindrücken nach Hause gingen, sahen sich die Schüler mit ihren Lehrern ihre künftigen Klassenzimmer an. Der Tag hatte für alle mit einem ökumenischen Gottesdienst begonnen. Im Anschluss konnten Schüler und Eltern bei bester Verpflegung durch den Förderverein neue Kontakte knüpfen. ▪ ps

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