Auf der Leye und Löher Weg

Bautrupps liegen bisher im Zeitplan: Ein Ende der Arbeiten ist in Sicht 

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Auf der Leye ist man zwischenzeitlich mit den Arbeiten auf die Zielgerade eingebogen. Auch hier galt es eine Vielzahl von Leitungen „unterzubringen“.

Meinerzhagen – Mensch und Maschine sorgen im Zusammenspiel für pannenfreie Verlegung der Versorgungsinfrastruktur.

Der Kanal- und Straßenbau im sogenannten Bestand sorgt aber auch manchmal für Überraschungen. Seit einigen Jahren erlauben digitalisierte Planunterlagen das leichtere Auffinden von Leitungen und Rohren.

Das leuchtet sogar dem technisch Unbedarften ein: Straßen- und Kanalbau auf der „grünen Wiese“ ist nicht unbedingt die größte Herausforderung für die Fachleute der Branche. Vor allem der „unbelastete“ Baugrund, in dem keine Leitungen, Rohre oder sonstige Überraschungen für eine funktionierende Zivilisation liegen, trägt dazu bei.

Ganz anders auf den Baustellen, bei denen es um die Optimierung, Sanierung oder Erweiterung der vorhandenen Anlagen geht. „Wenn wir im Bestand arbeiten, versuchen wir natürlich die Verhältnisse im Untergrund so gut es geht zu erkunden. Voraussetzung dafür unter anderem, dass Planunterlagen da sind“, so Torsten Hasek von der Stadt Meinerzhagen.

Er betreut im Moment im Rahmen seiner Tätigkeiten die städtischen Baumaßnahmen Auf der Leye und Löher Weg. Letztendlich ist man bei Erstgenannter dort jetzt im finalen Abschnitt beschäftigt. Und auch hier sorgen derzeit vorhandene Leitungen, darunter auch für die Gasversorgung, für erneute Herausforderungen.

Arbeiten werden voraussichtlich in gut acht Wochen beendet 

Im Löher Weg sind durchaus gleichartige Probleme aufgetreten, etwas günstigere Lagen der alten Trassen und andere Voraussetzungen beim eigentlichen Arbeitsraum machten hier eine Erledigung innerhalb der vorgesehenen Zeit möglich.

In gut acht Wochen will man hier im wahrsten Sinne des Wortes den letzten Kanaldeckel auf den Schacht legen und ebenso den Straßenbau abgeschlossen haben. 

Dessen Fertigstellung sollte gleichfalls auf der Baustelle Zum Eickenhahn bis zur Kreuzung Kohlbergstraße erfolgen. Bis auf die Deckschicht (oberste Asphaltschicht) klappte das am vergangenen Donnerstag auch. Die niedrigen Temperaturen, zum Teil unter fünf Grad, sorgten indes bei den Fachleuten für den Einbauverzicht. Die Befahrbarkeit auf der Trag- und Binderschicht ist nun in diesem Bereich uneingeschränkt möglich.

Auf der weiteren Strecke der Maßnahme arbeiten zudem zwei Bautrupps unabhängig am Kanal- und Straßenbau. Zwischenzeitlich liegt man dort trotz der witterungsbedingten Verzögerungen wieder im Zeitplan. Dieser sieht den Maßnahmenabschluss zum Ende des Jahres an der Kreuzung Beethovenstraße vor.

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