Baustellen im Stadtgebiet

Stadthalle und Stadion: Zwei gute Nachrichten

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Mit einem Sauger bewegen Arbeiter die schweren Platten an ihren Verlegeort.

Meinerzhagen - Zwei Baustellen, zwei gute Nachrichten: Neben der Stadthalle, gegenüber des Eingangs zur Bücherei, wurde bereits ein kleiner Bereich mit dem neuen Pflaster versehen. Und im Stadion Oststraße sind die finalen Markierungen aufgebracht.

Einige trockene Tage hatten sich die Arbeiter im Stadion Oststraße gewünscht, um die Renovierungsmaßnahme an der Tartan-Laufbahn abschließen zu können. Schneller als gedacht, hat sich dieser Wunsch am vergangenen Samstag und Sonntag erfüllt. 

Mit den neuen Markierungen ist das 100.000 Euro-Projekt nun abgeschlossen, die Sportstätte ist in vollem Umfang nutzbar. Freuen wird das vor allem den RSV Meinerzhagen als Hauptnutzer, der nun auch keine erneute Vollsperrung während der laufenden Saison mehr befürchten muss. 

Am Sonntag wurden die Arbeiten sogar während des Freundschaftsspiels des RSV gegen Phönix Halver kurzzeitig unterbrochen. Das Abenteuer Landesliga beginnt für den Aufsteiger bekanntlich am 13. August.

Auf der Großbaustelle Stadthallen-Umfeld geht es auch in den Sommerferien weiter. Wie die Pflasterfläche auf dem neuen Stadtplatz und im Bereich der Parkplätze einmal aussehen wird, davon können sich Neugierige jetzt einen Eindruck vor Ort verschaffen. 

„Es wurde damit begonnen, das Pflaster zu verlegen. Dabei kommen Platten zum Einsatz, die drei unterschiedliche Grautöne und drei verschiedene Formate haben“, erläuterte Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck am Montag.

Auf die Arbeiter wartet nun eine regelrechte Sisyphus-Aufgabe, denn die Pflaster-Fläche ist 6000 Quadratmeter groß. Die 14 Zentimeter dicken Beton-Platten werden nicht mit reiner Muskelkraft verlegt, dafür sind sie einfach zu schwer. „Bei Formaten zwischen 40 mal 20 Zentimetern und 40 mal 60 Zentimetern reden wir über Gewichte von bis zu 85 Kilogramm das Stück“, berichtet Tischbiereck. 

Aus diesem Grund nutzen die Arbeiter eine spezielle Technik, bei der ein Sauger zum Einsatz kommt. So lassen sich die Platten an ihren jeweiligen Bestimmungsort transportieren.

Im Zuge der Bauarbeiten wird bald auch die etwa 35 Meter lange Rinne vor der Stadtbücherei verlegt, durch die einmal ein kleines Rinnsal fließen soll – nach Vorbild der „Freiburger Bächle“. Eine rein optische „Aufhübschung“.

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