Auf der Oststraße soll's Montag weitergehen

Im Bereich des Schaltkastens wurden die Kabel so verlängert, dass dieser die Bauarbeiten nicht mehr stört.

Meinerzhagen - Dass die Sanierung der Fahrbahnoberfläche der Oststraße notwendig war, konnten nicht nur die Fachleute bei Straßen.NRW erkennen. Jeder, der den gut einen Kilometer langen Abschnitt zwischen der Kreuzung Eickenhahn und der Anschlussstelle zur A 45 befuhr, konnte die Schlaglöcher selbst „erfahren“.

Um diesen Zustand zu beheben, begann Anfang Mai die Firma G-S Straßen- und Tiefbau aus Dülmen mit dem Abfräsen des alten Belages auf der bergaufwärts führenden rechten Fahrspur. Direkt im Anschluss daran folgte die Aufnahme der Arbeiten an der Bankette und den Straßeneinläufen. Zwar waren die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer seitdem nicht unerheblich, motorisierte Verkehrsteilnehmer konnten aber die berechtigte Hoffnung haben, dass der angestrebte Abschluss der Maßnahme bis Ende August realisiert werden könnte.

Anfang Juni bremste dann aber ein nicht tief genug liegendes Kabel den Fortgang (MZ berichtete). Eine Lösung des Problems wurde gefunden. Durch eine Querung der Fahrbahn und ein darin eingebautes Leerrohr sollte die Leitung auf die andere Straßenseite verlegt und dort ein neuer Schaltschrank aufgestellt werden. Die notwendigen Tiefbauarbeiten waren innerhalb von zwei Tagen erledigt, so dass es ab Mitte Juni mit dem „Umklemmen“ hätte weitergehen können. Es tat sich aber wenig bis gar nichts. Dazu hieß es vom Bauherrn Straßen.NRW vor gut 14 Tagen vom Pressesprecher Michael Overmeyer: „Das Bauunternehmen wartet nun darauf, dass das Glasfaserkabel verlegt wird. Dies muss mit Vorsicht vorgenommen werden“.

Bis auf die kurzzeitige Aufstellung von einem kleinen Zelt, in dem Techniker der Telekom an rund zwei Tagen arbeiteten, ist aber nichts geschehen.

Auf Nachfrage der MZ erklärte der Bauleiter der Firma G-S Oliver Röhling, dass am kommenden Montag die Tiefbauarbeiten wieder aufgenommen würden. Dabei versuchte er, den „Baustillstand“ zu relativieren: „Die Telekom hat in der Zeit umfangreiche Arbeiten an der Kabelverlängerung ausgeführt. Dadurch konnte der alte Schaltschrank außerhalb der eigentlichen Baustelle abgelegt werden. Dort stört er unsere Arbeit nicht.“

Dementsprechend soll schon bis Ende nächster Woche asphaltiert werden. Es folge danach die Herrichtung der Bankette, sowie die Aufstellung der Schutzplanken. Wenn diese montiert seien, gehe es mit den Arbeiten an der nächsten Fahrspur weiter, heißt es.

Bereits jetzt geht Oliver Röhling von einer Verzögerung der Bauzeit von drei Wochen aus, also bis etwa Ende September. „Wir gehen davon aus, dass die bauausführenden Firmen und Versorgungsunternehmen zukünftig ihre Koordination optimaler gestalten, damit die Maßnahme jetzt zügig weitergehen kann“, so der Pressesprecher von Straßen.NRW, Michael Overmeyer. Auch er bestätigte, dass die „Kabelprobleme“ nun behoben seien und es ab Montag auf der Baustelle weitergehen solle.

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