Schulweg soll schnell sicher werden

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Gar nicht einfach, auf der L 528 an dieser Stelle die Straßenseite zu wechseln. Die nahe Fußgängerampel ist ausgeschaltet.

Meinerzhagen - Die Mutter eines Gymnasiasten macht sich seit einiger Zeit Sorgen. Ihr Sohn, so teilte sie der MZ mit, müsse oft vom Busbahnhof zur Schule laufen – und die Fußgängerampel an der Einmündung Weststraße/Auf dem Bamberg sei noch nicht eingeschaltet. „Warum ist das so?“, fragt sich die Meinerzhagenerin nun.

Eine Antwort auf diese Frage gibt Jürgen Tischbiereck, Fachbereichsleiter bei der Stadt Meinerzhagen: „Das wird erst dann passieren, wenn der Fußweg aus Richtung Im Tempel bis zur Ampel fertig gepflastert und die neue Fußgängerbrücke in Betrieb ist. Vorher macht das einfach keinen Sinn.“

Die Situation im unteren Bereich der Landstraße 528, dort auch als „Weststraße“ bekannt, ist momentan für Fußgänger alles andere als einfach. Die mit den Pflasterarbeiten beauftragte Firma ist derzeit an der Arbeit, die Männer haben den Fußweg abgesperrt. Wer also vom ZOB den Berg Richtung Evangelisches Gymnasium hinauf will, muss noch vor der Gehweg-Baustelle die Straßenseite wechseln. Das kann nur ganz vorsichtig geschehen, weil die Landstraße viel befahren ist. „Ein Großteil unserer Schüler wird zum Glück von den Busbetrieben bis zur Schule gebracht“, ist Schulleiter Sven Dombrowski froh, dass nur ein kleiner Teil den Weg vom ZOB zum Bamberg antreten muss.

Immerhin ist eine Lösung des Problems in Sicht: Jürgen Tischbiereck rechnet damit, dass Fußgängerbrücke und Pflasterung im günstigsten Fall Ende Juni „in Betrieb“ genommen werden können. Dann, so die Planungen, ist der Schulweg sicher. „Die Ampel könnte sogar theoretisch sofort angeschaltet werden, die Anschlüsse liegen“, weiß Tischbiereck.

Sollte es bei den Bauarbeiten jetzt noch unvorhersehbare Probleme geben, würde sich die „Inbetriebnahme“ des neuen Schulweges vielleicht auch bis nach den Sommerferien hinziehen. „Es stehen schließlich auch noch die Brückenabnahme durch den Tüv und die Bahn an“, erläutert Tischbiereck.

Im Evangelischen Gymnasium gibt es aber noch weitergehende Bedenken: „Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im Winter entwickelt. Möglich, dass es bei Eis und Schnee vor der Fußgängerampel Probleme geben könnte“, befürchtet Dombrowski. Zunächst hoffen die Lehrer aber erst einmal, dass der sichere Schulweg Richtung ZOB und Bahnsteig schnell Realität wird.

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