Winterpause auf Großbaustelle Birkeshöh

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Sowohl von „oben“, als auch von „unten“, asphaltierten die Arbeiter in der Jägerstraße und in den Einmündungen der Seitenstraßen.

Meinerzhagen - Voraussichtlich ab Anfang nächster Woche wird der Verkehr im Bereich Birkeshöh wieder "normal" laufen. Denn die Großbaustelle wird eine Winterpause einlegen. Im Frühjahr wird dann die Asphaltfeinschicht aufgetragen.

„Leider haben wir unser Ziel in diesem Jahr komplett fertig zu werden, nicht ganz erreicht. Gegenüber dem ursprünglich geplanten Endzeitpunkt der Maßnahme im Frühjahr 2015, liegen wir aber deutlich vorne“, so Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck auf Nachfrage der MZ zum Bauprojekt an der Birkeshöh. Damit beschreibt er den aktuellen Stand der Bauarbeiten, bei denen in den vergangenen Tagen die Trag- und Binderschichten auf der Jägerstraße und den einmündenden Seitenstraßen aufgebracht wurden. Lediglich die Asphaltfeinschicht kann wegen der derzeitigen Temperaturen noch nicht eingebaut werden. „Diese Arbeiten werden wir im kommenden Frühjahr, sobald die Temperaturen es zulassen, erledigen“, so Tischbiereck.

In diesem Zusammenhang erwähnt er, dass bis dahin der Verkehr ab voraussichtlich Anfang der nächsten Woche wieder „normal“ laufen kann. Und auch auf die Auswirkungen bei der endgültigen Asphaltierung, geht er ein. „Das Aufbringen der Feinschicht wird nur relativ wenige Tage dauern“.

Fast drei Millionen Euro hat die Stadt letztendlich innerhalb von zwei Jahren in die Sanierung der Hauptverbindungsstraße im Birkeshöhgebiet investiert. Eine völlig desolate Fahrbahnoberfläche und ein „zu kleiner“ Kanal waren die Gründe für die Maßnahme.

Besonders angesichts der zahlreichen Neubauten in diesem Gebiet, aber auch wegen der immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse, lief der Kanal in der Vergangenheit immer wieder über und das Wasser zum Teil in die Keller der Anlieger.

In den nächsten Tagen werden die Arbeiter der Arbeitsgemeinschaft der Firmen Heinrich Weber aus Siegen und Straßen- und Tiefbau aus Kirchhundem noch soweit als möglich Restarbeiten erledigen und die Baustelle dann „winterfest“ machen. Dazu wird auch die notwendige Absicherung der noch vorhandenen Fahrbahnabsätze sowie der im Moment noch tieferliegenden Kanaleinläufe und Randbegrenzungen zählen. Für die Anlieger endet dann eine doch erhebliche Zeitspanne, in der sie verschiedenste Einschränkungen durch die Arbeiten hinnehmen mussten. Durch die jetzt „provisorische“ Fahrbahn ist aber eines sichergestellt: Der Winterdienst kann regulär erledigt werden!

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