Löher Weg dickster Brocken im Bauprogramm

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Ein Studium als Tiefbauingenieur braucht man dazu nicht: Die Straße Unterm Busche im Ebbedorf, ist „hinüber“, das erkennt jeder Laie.

Meinerzhagen - Seine Fahrbahnoberfläche ist von „vorne bis hinten“, also von der Kreuzung Bergstraße bis zur Einmündung Giedeweg, marode und bedarf der Erneuerung. Dass doch erhebliche Verkehrsaufkommen und der Zahn der Zeit haben dem Löher Weg sehr zugesetzt.

Deshalb stellte die Kommunalpolitik mit der Verabschiedung des Bauprogramms 2015 und den darin enthaltenen Planungskosten für eine Erneuerung der Fahrbahn, bereits im vergangenen Jahr die notwendigen Weichen.

Rund 40 000 Euro sind seitdem für die Planungsaufträge ausgegeben worden. Darin ist auch der Ablauf für den ebenfalls anstehenden Kanalbau enthalten.

„Da wir schon im vergangenen Jahr die Ausführung der Arbeiten in zwei Abschnitten in 2016 und 2017 vorgesehen hatten, verrate ich kein Geheimnis damit, dass nunmehr die Baukosten in das Bauprogramm 2016 eingestellt werden sollen“, so Jürgen Tischbiereck, Leiter des Fachdienstes Bauen und Wohnen, auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung.

Und so werden denn die Rats- und Ausschussmitglieder unter der entsprechenden Position des umfangreichen Zahlenwerkes rund 1,3 Millionen als Gesamtsumme stehen sehen. Folgen sie den Vorstellungen der Verwaltung, soll der Ausführungszeitraum in insgesamt zwei Abschnitten, beginnend an der Bergstraße, das kommende Jahr und das Jahr 2017 sein.

„Mit dieser Gesamtsumme ist der Löher Weg der dickste Einzelposten in dem Entwurf des Bauprogramms“, so Jürgen Tischbiereck weiter. Traditionell nutzt er mit seinen Kollegen im Rathaus die Herbstferien und die damit verbundene „Sitzungspause“, um die auch hausintern abzustimmende Endfassung des Bauprogramms fertigzustellen.

Neben weiteren Maßnahmen im Tiefbau stehen darin ebenso zahlreiche Projekte im Rahmen der kontinuierlichen Gebäudesanierung und Erhaltung, aber auch die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Stadthallenumfeldes und weitere „Ausführungen“ von bereits begonnenen Regionale-Projekten. Hierbei dürfte besonders die „Aktualisierung“ der neuesten Berechnungen der erwarteten Kosten interessant sein.

Aber auch für die Anlieger der Straßen die im kommenden Jahr grundlegend saniert werden, ist das Bauprogramm eine interessante Lektüre, lässt sich aus ihr doch die mögliche Kostenbeteiligung nach dem Kommunalabgabengesetz oder bei Straßenendausbauten nach dem Baugesetzbuch entnehmen. Eine derartige Information wird beispielsweise für die Anlieger der Straße Unterm Busche in Valbert enthalten sein. Denn dort soll im kommenden Jahr – wie derzeit auf dem benachbarten Alten Weg – auch eine Komplettsanierung erfolgen.

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