Das Ziel: Erschließung neuer Bauflächen

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Noch ist das Grundstück an der Ebbestraße unbebaut. Befürchtungen, dies könne ein längerfristiger Zustand bleiben, widersprach MBG Geschäftsführer Oliver Drenkard.

Meinerzhagen - An der Ebbestraße stand sie bis vor gut einem Jahr. Die Ruine der Alten Valberter Herberge. Nach dem Verkauf an die Meinerzhagener Baugesellschaft (MBG) Anfang des Jahres tat sich bisher dort allerdings noch nichts Sichtbares.

„Wir haben weiterhin vor, auf dem Grundstück in absehbarer Zeit ein Wohngebäude zu errichtet“, so die Aussage des MBG-Geschäftsführers Oliver Drenkard auf Anfrage der MZ. Erste Planvarianten, welche grundsätzlich auch die Kriterien der Barrierefreiheit erfüllen, gibt es dafür bereits.

Im ebenfalls von der MBG vermarkteten Baugebiet Vorderhagen weist zwar noch ein entsprechendes Schild auf die grundsätzlichen Möglichkeiten des Eigenheimbaus hin, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Flächen neigt sich aber ihrem Ende entgegen. Und im Baugebiet Werlsiepen haben die bisherige stetige Nachfrage nach Grundstücken und die abgeschlossenen Kaufverträge dazu geführt, die planungsrechtlichen Möglichkeiten durch den Bau weiterer Erschließungsstraßen auszuschöpfen, damit es dort zukünftig weitere Angebote geben kann.

Dass dort an der Einfahrt zum Baugebiet zurzeit entstehende Mehrfamilienhaus mit Mietwohnungen soll Anfang Februar 2018 bezugsfertig sein und rundet dann das Angebot im Baugebiet ab.

2016 gab es bundesweit einen regelrechten Bauboom. Im Vergleich zum Vorjahr stieg auch im Märkischen Kreis die Zahl der Baugenehmigungen an. Am Ende des Jahres lag das Plus laut Statistik des Landes bei 59,7 Prozent. Und auch wenn in diesem Jahr bisher ein Rückgang gegenüber diesen Zahlen zu verzeichnen ist, macht man sich im Rathaus stetig Gedanken über die Erschließung neuer Bauflächen. „Wir überlegen kontinuierlich, wo wir noch Möglichkeiten im Stadtgebiet haben. Dabei richtet sich unser Fokus auch auf kleinere Bereiche.“ Mit dieser Aussage macht Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar gegenüber der MZ deutlich, dass nicht nur gänzlich „neue Baugebiete“, welche unter Umständen nur mit erheblichem Planungs- und Erschließungsaufwand zu realisieren wären, eine Rolle spielen. Ergänzungen von und in bestimmten Siedlungsbereichen – und das nicht nur im Kerngebiet der Stadt, sondern auch in den Ortschaften –, dienen dabei genauso der Bereitstellung von Baugrund, wie die immer wieder stattfindende „Lückenbebauung“ oder die Errichtung von Gebäuden auf sogenannte „Hinterliegergrundstücken“.

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