Genügend Baugrund in Meinerzhagen

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Um Wohnbebauung zu ermöglichen, wäre „Auf der Freiheit“ eine Bebauungsplan-Änderung nötig.

Meinerzhagen - Wer in Meinerzhagen ein Haus bauen möchte, hat dazu viele Möglichkeiten.

Das war das Fazit einer Anfrage, die Dietmar Lüling von der CDU im Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt gestellt hatte und die bei der Zusammenkunft des Gremiums am Mittwochabend von der Verwaltung ausführlich beantwortet wurde.

Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar hatte Zahlen zusammengetragen, die deutlich belegen, dass Baugrundstücke in der Volmestadt keinesfalls Mangelware sind. „Alles in allem kommen wir auf etwa 300 Flächen, die dafür in Frage kommen“, teilte er mit. Darin enthalten sind auch so genannte Baulücken, die sich in Privatbesitz befinden, aber durchaus bebaut werden könnten.

Der meiste Platz auf städtischen Grundstücken ist in Werlsiepen. „Hier wäre Raum für 36 Häuser im bereits erschlossenen Bereich. Im zweiten Bauabschnitt könnten in Werlsiepen noch einmal weitere 22 Baugrundstücke genutzt werden“, erläuterte Rothaar. Anders sieht es aus im Neubaugebiet Talstraße/Heerhof. „Gerade einmal zwei Grundstücke sind dort noch verfügbar“, teilte die Verwaltung mit.

In Valbert gebe es generell eine geringere Nachfrage nach Baugrundstücken, hieß es. Das spiegelt sich auch in den dafür geeigneten freien Flächen wider. Friedrich Rothaar berichtete dem Ausschuss am Mittwoch von nur noch zwei Gebieten, die dort für Neubauten in Frage kämen.

Karl Hardenacke von Bündnis 90/Die Grünen brachte am Mittwoch noch einen weiteren Bereich „ins Spiel“: Er richtete eine Frage an die Stadtverwaltung: „Könnte das ehemalige Grundstück der Landesschule Auf der Freiheit auch bebaut werden?“. Friedrich Rothaar erläuterte, dass es sich bei dieser Fläche planungsrechtlich gesehen immer noch um ein Schulgelände handele. „Bei einem weiteren Bedarf an Wohnraum müssten wir dann dort den Bebauungsplan ändern.“

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