MBG-Stadtvillen: Baubeginn wohl erst im Spätherbst

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Seit Wochen wächst Gras über das Projekt „Stadtvillen“.

Meinerzhagen - Das Grundstück im Dreieck Fröbelstraße und Siepener Weg ist freigeräumt. Die Schrottimmobilien sind verschwunden. Eigentlich könnte die Meinerzhagener Baugesellschaft mit ihrem Projekt „Stadtvillen“ jetzt loslegen. Das geht aber nicht, weil es keine Baugenehmigung gibt.

Der Märkische Kreis ist Genehmigungsbehörde für dieses Millionenprojekt. Baugesellschafts-Chef Oliver Drenkard teilte jetzt auf Anfrage mit, dass in einem Gespräch mit zuständigen Mitarbeitern der Behörde ein unverbindlicher Termin für einen möglichen Baustart genannt wurde: „Mitte November.“ Drenkard erläuterte, dass die Unterlagen im Frühjahr 2019 eingereicht worden seien: „Das liegt alles beim Kreis vor, bis hin zum Brandschutzplan.“ Als Baugesellschaft könne man recht kurzfristig damit beginnen, die Mehrfamilienhäuser zu errichten. „Die Ausschreibung der Arbeiten läuft bereits parallel“, teilte der MBG-Geschäftsführer mit. 

Ursula Erkens ist Pressesprecherin beim Märkischen Kreis. Sie informierte darüber, dass im Rahmen der Antragstellung der Baugenehmigung in diesem Fall einige Unterlagen vom Bauherren nachgefordert worden seien. Es handele sich um ein laufendes Verfahren. 

Bekanntlich sollen zwischen Fröbelstraße und Siepener Weg vier „Stadtvillen“ gebaut werden. Die könnten – je nach Bedarf – in insgesamt 56 bis 64 Miet- und Eigentumswohnungen aufgeteilt werden. Die Investitionssumme beträgt rund 12 Millionen Euro. Die Größe der Wohnungen kann aber noch individuell angepasst werden. Drenkard: „So ist es beispielsweise möglich, aus einer großen zwei kleinere Einheiten zu machen.“ 

Als Fertigstellungstermin hatte der Chef der Baugesellschaft Anfang dieses Jahres das Frühjahr 2021 angegeben. Abgesehen vom Winterwetter in Meinerzhagen kann sich die Fertigstellung jetzt natürlich verzögern. Dass der zusätzliche Wohnraum in Meinerzhagen benötigt wird, davon ist Drenkard absolut überzeugt. Bedarf dafür bestehe durchaus. „Der Markt gibt das her“, war der MBG-Geschäftsführer bereits im Januar 2019 überzeugt von dem Projekt.

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