Schandfleck an der Fröbelstraße soll bald verschwinden 

+
Auf diesem Gelände an der Fröbelstraße plant die Meinerzhagener Baugesellschaft den Abriss der bestehenden Gebäude noch in diesem Jahr. 2019 sollen dann hier Mehrfamilienhäuser gebaut werden.

Meinerzhagen -Noch in diesem Jahr soll ein Schandfleck im Meinerzhagener Stadtbild verschwinden. Das kündigte Oliver Drenkard, Chef der Meinerzhagener Baugesellschaft (MBG), an. Es geht um die leer stehenden Gebäude an der Fröbelstraße.

Sie sollen abgerissen werden. 2019 plant die MBG dann, Mehrfamilienhäuser an dieser Stelle zu errichten. Momentan befinde sich das ganze Projekt noch in der Genehmigungsphase, erläuterte Drenkard gegenüber der MZ. Details zu den Planungen würden deshalb auch erst zu dem Zeitpunkt bekannt gegeben, an dem „grünes Licht“ für das Vorhaben gegeben werde.

Der beauftragte Architekt möchte auf jeden Fall auch an diesen Gebäuden Farbe haben. Sie werden, wie die benachbarten Häuser am Siepener Weg, deshalb von Farbdesigner Peter Zoernack „bearbeitet“. „Wir denken über helle Töne nach mit grauen oder anthrazitfarbenen Flächen“, wurde erläutert.

Im betroffenen Bereich mit der ehemaligen Fleischerei, Bäckerei und der einstigen Aldi-Filiale an der Fröbelstraße gab es in der Vergangenheit immer wieder Vandalismus-Schäden. Fenster und Türen wurden zerstört, sogar Feuer wurde gelegt. Farbschmierereien und Müll auf dem Gelände sind seit vielen Jahren Kritikpunkte, die auch in städtischen Ausschüssen thematisiert wurden.

Die Stadt war allerdings zur Tatenlosigkeit verdammt, weil es sich um Privatbesitz handelte. Zuständig für den ehemaligen Komplex, der sich einst im Besitz der in Konkurs gegangenen Lüdenscheider Hellerforth-Immobiliengruppe befand, war lange Zeit ein Insolvenzverwalter. Inzwischen hat die Meinerzhagener Baugesellschaft das Gelände gekauft. Der Märkische Kreis als Bauaufsichtsbehörde kontrollierte die Fläche in der Vergangenheit immer wieder. Wenn von dort eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen würde, hätte man eingegriffen. Das sei aber nicht der Fall gewesen, hieß es.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare