Der Baubetriebshof ist für den Winter gut gerüstet

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Die Mitarbeiter des Baubetriebshofs sorgen in Meinerzhagen in den Wintermonaten für freie Straßen. Insgesamt 200 Tonnen Streusalz liegen dafür im Silo am Darmcher Weg bereit. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Der Winter ist endgültig da, und schon heute bekam der Baubetriebshof in Meinerzhagen die erste größere Menge Nachschub an Streusalz. Zuvor waren die ersten Einsätze gefahren worden, bei denen auch die Salzkisten im Stadtgebiet neu befüllt wurden.

Gleich drei Sattelschlepper brachten 78 Tonnen des begehrten Gutes zum Silo nahe der Autobahnabfahrt. „Das fasst gut 200 Tonnen“, sagt der technische Leiter des städtischen Betriebshofs Michael Adolph, „und damit kommen wir bei durchgängigem Betrieb mindestens fünf Tage aus“. Im vergangenen Winter hatte Adolph auf die Ausgabemenge teilweise den „Daumen draufhalten müssen“. „Da hatten wir zeitweise nur noch 30 Tonnen, aber aufgrund einer durchgängigen Frostperiode brauchten wir dann nicht so viel streuen“, so der technische Leiter. Bei Temperaturen unter minus sieben Grad verliert das Salz seine Wirkung. „Aber dann ist auch eine geschlossene Schneedecke nicht mehr allzu rutschig“, meinte Adolph. Sonst verbrauchen die 24 Beschäftigten mit ihren Streufahrzeugen an einem richtigen Wintertag fast 40 Tonnen in der Volmestadt. Mit vier größeren Lkw und vier kleineren Treckern für Gehwege, engere Gassen oder Schulhöfe sind die Mitarbeiter unterwegs. Je nach Wettervorhersage und den Bedingungen auf den Straßen sind die Fahrzeuge in Meinerzhagen ab 3 Uhr in den Morgenstunden unterwegs. Gestern morgen war es erst um 7 Uhr soweit, denn der Schneefall hatte erst eine halbe Stunde vorher eingesetzt. Natürlich genießen die Hauptverkehrswege dann Priorität. „Zudem sind die Anwohner für ihre Gehwege selbst zuständig. Nur bei Behörden, Schulen und anderen städtischen Grundstücken streuen wir auch“, betonte der Betriebsleiter. Die größeren Fahrzeuge des Betriebshof fassen zwei bis drei Tonnen, bei den Kleineren sind es „nur“ 500 bis 600 Kilo. Damit müssen dann in Meinerzagen fast 180 Kilometer bewältigt werden.

Für diesen Winter sieht sich der Betrieb gut gerüstet. „Geht heute eine komplette Ladung raus, haben wir sie übermorgen wieder im Lager“, betonte Michael Adolph, dass vorausschauend Salz nachbestellt werde. Beliefert wird der Meinerzhagener Betrieb vom Deutschen Straßendienst. Dieser ist vor allem für die städtischen Betriebshöfe da. Verkäufe an den Handel sollen weniger getätigt werden. ▪ ds

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