Pflanzaktion bringt Farbe in die Stadt

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Benjamin Gräve ist „Kolonnenführer Grünanlagen“. Er war am Donnerstag, zusammen mit seinen Kollegen, auch an Pollmanns Eck unterwegs, um Stiefmütterchen zu pflanzen.

Meinerzhagen - Im Meinerzhagener Baubetriebshof wurde am Donnerstag beschlossen: der Frühling kommt! Das bedeutet für einige Mitarbeiter der Einrichtung am Darmcher Weg, dass nun fleißig gepflanzt wird. Zum bevorstehenden Osterfest sollen die Meinerzhagener Grünflächen schließlich in bunten Farben leuchten.

Vorarbeiter Frank Rohrmann und sein Team waren damit beschäftigt, Stiefmütterchen zu setzen. „Etwa 500 dieser Blumen werden wir ausbringen“, erläuterte Rohrmann. Das sei erst am Donnerstag möglich gewesen, weil die teilweise strengen Nachtfröste und der gefrorene Boden es vorher nicht zugelassen hätten, erklärte der Experte. „Stiefmütterchen vertragen Temperaturen bis etwa minus 5 Grad – das sollte jetzt eigentlich kein Problem mehr werden“, ist der Vorarbeiter zuversichtlich.

Immer vor Ostern rückt die Meinerzhagener „Grünanlagenkolonne“ aus. Zunächst werden die Pflanzbeete vorbereitet, das passierte bereits am Mittwoch. „Wir lockern die Erde auf und holen die Reste der alten Pflanzenbestände heraus“, erklärte Benjamin Gräve, „Kolonnenführer Grünanlagen“ im heimischen Baubetriebshof. Ist das geschehen, kann der Kleintransporter mit den Stiefmütterchen anrücken. Gesetzt werden die Frühlingsboten beispielsweise an Pollmanns Eck, am Rathaus an der Bahnhofstraße, an der Gaststätte Theile, am Volmecenter und an der Stadthalle. Aber auch in Valbert ist der Trupp vom Baubetriebshof unterwegs. „Dort konzentrieren wir uns auf die Dorfmitte“, erläuterte Rohrmann.

500 Stiefmütterchen, verteilt auf ein recht großes Gebiet – das ist beileibe nicht alles, was in den kommenden Wochen für Frühlingsgefühle in der Volmestadt sorgen wird. „Bereits im Herbst haben wir etwa 11 600 Blumenzwiebeln gesetzt. Dabei handelte es sich zum Beispiel um Narzissen, Tulpen, Krokusse und Hyazinthen“, berichtet Rohrmann.

„Eingewöhnen“ müssen sich die Stiefmütterchen an ihren Standorten übrigens nicht: Wenn in einigen Wochen die Sommerbepflanzung mit Geranien, Petunien oder Margeriten folgt, werden sie an andere Standorte „umgesiedelt“. „Zum Wegwerfen sind sind doch viel zu schade“, findet Frank Rohrmann.

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