Volmemarktplatz: Homogenität in Grautönen

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Ortstermin in klirrender Kälte: Der Bau- und Vergabeausschuss machte sich am Donnerstag ein Bild von möglichen Pflastersteinen für den neuen Volmemarktplatz.

Meinerzhagen - Ob Planungsbüro, Stadtverwaltung oder Bau- und Vergabeausschuss: Am Donnerstag waren sich alle Anwesenden im Ratssaal einig, in welcher Farbgebung der künftige Volmemarktplatz vor der Stadthalle gestaltet werden soll. Der Beschluss im Vorfeld der noch im Frühjahr geplanten Ausschreibung erfolgte einstimmig.

Dr. Hartmut Holl und Thomas Wieden vom begleitenden Büro „Holl Wieden Partnerschaft“ aus Würzburg erläuterten den Kommunalpolitikern anhand gepflasterter Musterflächen vor dem Bettenhaus Lienenkämper, welche Optik sie bevorzugen. „Wir schlagen ein helles Grau in drei leicht variierenden Tönen vor, so dass wir keine gescheckte, sondern eine immer noch homogene Platzfläche erhalten“, erklärte Thomas Wieden den Ausschussmitgliedern. Zudem soll die Ausschreibung konkret vorgeben, wie groß die zu verlegenden Steine sein sollen: Geplant sind 20 mal 40, 40 mal 40 und 60 mal 40 Zentimeter große Elemente. Und, auch darin waren sich die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses schnell einig, die Oberfläche soll leicht angerauht sein sowie mit einer besonderen Schutzversiegelung versehen werden.

„Wir haben vier Fachfirmen angeschrieben, aber nur zwei sahen sich in der Lage, in dem geforderten Zeitrahmen Flächen zur Ansicht zu pflastern“, sagten die Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar und Jürgen Tischbiereck beim Ortstermin. In der Sitzung ging es jedoch nicht um die konkrete Auftragsvergabe, sondern einzig und allein um Optik und Beschaffenheit – welches Unternehmen letztlich den Zuschlag erhält, wird sich erst nach der Ausschreibung zeigen. - zach

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