„Obere Volmestraße rutscht nicht ab“

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Winkelstützen am Fuß des Hanges und verdichtetes Erdreich an der Böschung – dass die oberen Volmestraße abrutscht, schließt Jürgen Tischbiereck aus.

Meinerzhagen - Die Volmestraße hat einen kleinen „Ableger“. Der zweigt von der Hauptverkehrsstraße ab und führt vom Bereich Stadthalle bis zum Bücking.

Getrennt sind die beiden Fahrbahnen durch eine steile Böschung, an der gerade Arbeiten stattfinden. Die stehen im Zusammenhang mit dem Umbau des Stadthallen-Umfeldes. Ein besorgter Anwohner meldete sich nun bei der MZ und schilderte seine Sorgen.

Durch die Bauarbeiten hätten sich Risse auf der oberen Volmestraße gebildet – schwere Entsorgungsfahrzeuge könnten beim Darüberfahren mitsamt Fahrbahn absacken, fürchtet der Mann.

„Auf keinen Fall kann das passieren“, beruhigt der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck auf die Situation an der Volmestraße angesprochen. Der Bauexperte hat allerdings festgestellt, dass durch den Regen in der vergangenen Woche Mutterboden vom Hang weggespült wurde. Für gefährlich hält er das aber nicht. „Die Risse auf der oberen Volmestraße sind über Jahre hinweg entstanden, eben weil die Straße seit längerer Zeit nicht sehr standfest war.“ Durch die augenblicklich laufenden Arbeiten werde man sogar eine deutlich Verbesserung der Situation erreichen, informiert Tischbiereck: „Wir verdichten die Erde gegen die Böschung. Und im unteren Bereich bringen wir Winkelstützen an, welche die auftretenden Kräfte aufnehmen. So sorgen wir dafür, dass diese Straße nicht noch weiter wegsackt.“

Die Arbeiten in diesem Bereich erstrecken sich auf einen Abschnitt von ungefähr 300 Metern Länge. Dort wird ein Gehweg gebaut, der nicht unmittelbar mit dem Großprojekt Stadthallenumfeld in Zusammenhang steht und die Verkehrssituation verbessern soll. Bisher gab es auf dem Straßenstück Richtung Lidl-Markt lediglich einen Trampelpfad, jetzt wird ein Gehweg angelegt. 180 000 Euro sind für den Bau eingeplant, 60 Prozent dieser Summe fördert die Bezirksregierung. Entstehen soll auch ein „Angebotsstreifen für Radfahrer“. Das betreffende Straßenstück sei reserviert für Radler, dürfe aber von Autofahrern genutzt werden, wenn kein Zweiradfahrer unterwegs sei, so die Planer.

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