Fitness statt Medizin, Bio statt Haarkunst

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Veränderungen an „einem Stück“. An der Hauptstraße kann nach der Erteilung der Genehmigung durch den Kreis aus der ehemaligen Apotheke ein Fitnessstudio für Frauen und aus dem Friseursalon von Andrea Filthaus ein Bioladen werden. Für die ehemalige Boutique wird mit einem Plakat in der Eingangstür ein neuer Mieter gesucht.

Meinerzhagen - Ein drohender Leerstand ist verhindert, ein bestehender bald beendet: Im Rahmen des Bau- und Vergabeausschusses wurde bekannt, was mit den Ladenlokalen an der Hauptstraße 30 und 32 geschieht. Und Freunde von Biokost und Fitness dürfen sich freuen.

Zugestimmt wurde den beantragten „Umwandlungen“ der ehemaligen Meinhardus-Apotheke in ein Fitnessstudio für Frauen (Mrs. Sporty) und des Friseursalons von Andrea Filthaus in einen Bioladen. Filthaus verlässt die Stadt in Richtung Gummersbach. Der Ausschuss stimmte diesen Änderungen ebenso einstimmig zu wie der überwiegenden Zahl der weiteren Anträge. Denn: Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens, dieses wird vom Märkischen Kreis als zuständige Behörde betraut, ist die Stadt um ihre Meinung gefragt. „Gemeindliches Einvernehmen“, nennt sich diese Regelung im Amtsdeutsch. Überwiegender Zweck der Beteiligung ist es, dass die vorhandenen örtlichen Kenntnisse und Pläne mit in das jeweilige Verfahren einfließen sollen. Und so standen auch in dieser Woche wieder einige Projekte auf der Liste „Bauvorhaben“. Vom Carport über Hausanbauten, die Errichtung einer Bürocontaineranlage, dem klassischen Neubau bis hin zu Nutzungsänderungen an zum Teil exponierten Stellen im Stadtgebiet reichte die Bandbreite. Unter anderem erneut auf der Tagesordnung: das Baugesuch zur Nutzungsänderung für ein Wettbüro an der Hauptstraße im einstigen Juweliergeschäft Bullermann. Dabei sprach sich der Ausschuss nach der vor Kurzem initiierten Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens (die MZ berichtete) für die Rückstellung des Antrages aus. Abzuwarten bleibt, wie der Inhaber reagiert und tatsächlich – wie in unserer Zeitung angekündigt – juristische Schritte einleitet. Er fürchtet infolge des Bebauungsplanverfahrens um seine Existenz und betont, von festen Zusagen der Stadt ausgegangen zu sein. Die Verwaltung selbst dementiert, dass es entsprechende Zusagen gab.

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