Birken bleiben, Rotbuche weicht

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Die Birkenreihe im Einmündungsbereich Höltchen/Krim soll bestehen bleiben: Diesem Vorschlag der Verwaltung folgte gestern auch der Bau- und Vergabeausschuss.

Meinerzhagen - Die Zukunft zweier prägender Baumbestände war am Montag Thema im Bau- und Vergabeausschuss, der sich erstmals nach der Kommunalwahl in neuer Zusammensetzung im Ratssaal traf. Und dabei ging es auch um die Frage, wie viel Anwohnern durch Laubfall, Samen- und Pollenflug sowie Schattenwurf zugemutet werden kann. Denn genau darüber hatten sich die Anwohner des Bereichs Höltchen/Krim laut Raimo Benger (UWG) beschwert.

Benger hatte daraufhin die Verwaltung darum gebeten, „Abhilfe zu schaffen“. Doch diese Abhilfe ließe sich nur durch Fällung erreichen – welche aufgrund eines „ausgeprägten gestalterischen Wertes“ der Birken für die Innenstadt nicht in Frage kommt, wie Jürgen Tischbiereck vom „Technischen Service“ erklärte. Dies bestätigte auch ein Gutachter, der außerdem weder eine Beeinträchtigung des Straßenverkehrs, noch statische Defizite an den Bäumen vorfand. Kurzum: Die Baumreihe bleibt erhalten. Tischbiereck warnte in diesem Zusammenhang auch davor, ein Exempel zu statuieren: „Wenn wir diese Bäume fällen würden, fällt es der Verwaltung künftig schwer, zu erklären, warum andere Bäume stehen bleiben müssen.“ Um dem Anliegen der Anwohner Rechnung zu tragen, soll nun die zwischen den Birken gewachsene Esche gefällt werden. Außerdem sollen die Birken aufgeastet werden. Das Aus besiegelte der Ausschuss gestern hingegen für die Rotbuche am Rathaus-Neubau: Sie hat die Arbeiten für den Anbau vor zehn Jahren nicht überstanden und muss infolge Pilzbefalls einer neuen Rotbuche weichen. Die Gesamtkosten für Fällung und Neupflanzung belaufen sich auf rund 5000 Euro. - zach

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