Bauarbeiten in der Innenstadt

Bus-Lösung für fast 1000 Menschen - und noch mehr Neues aus dem Bauausschuss

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Aufsatzleuchten wie das linke Modell sollen jetzt angeschafft werden.

Meinerzhagen - In der jüngsten Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses wurden einige für die Bürger wichtige Dinge angesprochen. Nachfolgend eine Übersicht über die Themen:

Busverkehr

Die Baustelle Zum Eickenhahn hat auch Auswirkungen auf den Bereich Beethovenstraße. Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck erläuterte, dass die MVG über die Beethovenstraße bis Unterm Hestenberg fahre, dann drehe und zurückfahre. Die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd (VWS) allerdings hätten dort große Probleme mit der Bustaktung festgestellt und seien mit ihren Bussen deshalb nur noch über die B 54 gefahren. 

Jetzt allerdings habe man eine Lösung gefunden, wie auch die VWS das Wohngebiet „bedienen“ könne, in dem etwa 1000 Menschen leben: Über den Abzweig bei gwk, die Brücke nach Willertshagen und die Beethovenstraße fahren die VWS-Linienbusse nun weiter über die Route Lortzingsstraße und Brahmsstraße auf die Beethovenstraße zurück. An der Einmündung Brahmsstraße/Beethovenstraße wurde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. 

Wettbüro

Das Wettbüro an der Hauptstraße darf nur als Wettannahmestelle betrieben werden. Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar teilte mit, dass der Märkische Kreis den Antrag des Betreibers auf Einrichtung eines Büros samt Werbefläche abgelehnt habe. Allerdings: Auch für eine Annahmestelle ohne Bildschirme und Aufenthaltsmöglichkeiten dürfe eine Werbefläche installiert werden, teilte Rothaar mit. 

Otto Fuchs-Platz

Die Verwaltung informierte die Politiker auch darüber, dass jetzt die letzte Fläche am Otto-Fuchs-Platz gepflastert werde. Es handelt sich dabei um den Bereich vor der Stadtbücherei am Nebeneingang.

Beleuchtung 

In den Fußgängerzonen Derschlager Straße und Zur Alten Post sollen die alten Straßenlaternen durch neue Leuchtkörper ersetzt werden. Dabei werde man die vorhandenen Masten nutzen und die neuen LED-Lampen einfach aufsetzen, wurde von der Verwaltung erläutert. Die Wahl fiel auf „zylindrische Aufsatzleuchten“ (siehe Foto). 

Pflastersteine

Die MZ hatte Anfang Januar berichtet, dass nach der Fertigstellung des Otto-Fuchs-Platzes 70 Paletten mit Pflastersteinen übrig geblieben sind, die jetzt auf dem Gelände des Baubetriebshofes lagern. Mutmaßungen, man habe sich verkalkuliert und zu viele Platten übrig behalten, trat Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck entgegen: „Bei einer Fläche von mehr als 6000 Quadratmetern Pflaster hat man viel Verschnitt, beispielsweise an Stahlkanten und Wasserrinnen. Außerdem wurde das Pflaster aus optischen Gründen in verschiedenen Richtungen verlegt. Es handelt sich darüber hinaus um Platten, die in drei unterschiedlichen Größen und drei Farben angeliefert wurden. Das waren Sonderanfertigungen und eine Nachbestellung wäre deshalb sehr teuer.“ Man sei froh, einige Pflastersteine in Reserve zu haben, um gegebenenfalls beschädigte Steine auch austauschen zu können.

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