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Maske - oder nicht? Banken positionieren sich unterschiedlich

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Von: Jürgen Beil

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Roman Kappius von der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen setzt beim Thema „Maske“ auf die Eigenverantwortung.
Roman Kappius von der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen setzt beim Thema „Maske“ auf die Eigenverantwortung. © Laila Weiland

Die Maskenpflicht ist zwar aufgehoben, doch wie Rathäuser und zahlreiche Geschäfte bitten manche Banken ihre Kunden darum, weiterhin eine Maske aufzusetzen. Andere tun das nicht.

Meinerzhagen/Kierspe – „An der Sachlage hat sich leider nicht viel geändert“, sagt Thomas Sommer, Pressesprecher der Volksbank in Südwestfalen. Da die Inzidenzen unverändert hoch sind, bittet die Volksbank per Aushang in ihren Filialen weiterhin darum, eine Maske zu tragen, zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter. „Weil das Masketragen alle schützt und nachweislich ein einfacherer und sicherer Schutz ist, wollen wir das bis auf Weiteres aufrecht erhalten“, so Sommer. Der Aufruf, weiterhin Maske zu tragen, gilt gleichermaßen für sämtliche Zweigstellen der Volksbank in Südwestfalen. „Da gibt es keinen Unterschied, denn das Virus macht ja auch keinen.“

Kunden können wählen

Bei der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen gibt es in den Filialen hingegen keine Hinweise mehr, mit denen für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geworben wird. Vorstand Roman Kappius: „Die allgemeine Maskenpflicht wurde abgeschafft, auch in unserer Sparkasse. Wir machen in dieser Hinsicht nicht von unserem Hausrecht Gebrauch und überlassen es Kunden beziehungsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ob sie die Maske in unseren Räumlichkeiten tragen oder nicht.“

Roman Kappius verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die Acrylglasscheiben zwischen Mitarbeitern und Kunden weiterhin stehen bleiben. „Aus meiner Sicht wäre es aber schwierig, die Maskenpflicht bei uns aufrecht zu erhalten. Die Kunden gehen im Hit oder im Lidl einkaufen, dort müssen sie die Maske nicht mehr aufziehen. Und dann würden sie zu uns kommen und müssten die Maske wieder tragen.“

Die meisten tragen Maske

Die Erfahrungen würden zeigen, dass etwa 80 bis 90 Prozent der Menschen, die die Sparkassen-Räume betreten, weiter Maske tragen, hat Roman Kappius festgestellt. Er fügt hinzu: „Grundsätzlich finde ich es richtig, dass das jetzt in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt. Bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es so, dass sie von sich aus eine Maske aufziehen, wenn es voll wird in unseren Filialen.“

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