Der Bahnhof samt Umfeld wird erneuert

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Noch fristet der Bahnhof ein Dornröschen-Dasein – doch mit der Neugestaltung wird bald begonnen. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Mit dem turnusmäßigen Fahrplanwechsel im Dezember kommenden Jahres erhält Meinerzhagen wieder Anschluss an den Schienenpersonenverkehr.

Die Züge der Regionalbahnlinie 25 Köln-Hansaring - Gummersbach - Marienheide verkehren ab dann im Taktverkehr wieder bis Meinerzhagen. Hier hatte der letzte fahrplanmäßige Personenzug am 31. Mai 1986 den Bahnhof Meinerzhagen Richtung Dieringhausen verlassen. Jetzt kommt es zur Reaktivierung. Und die Weichen wurden in diesem Jahr sogar für den vollständigen Lückenschluss durch das Volmetal bis Lüdenscheid-Brügge gestellt, was bis 2016 realisiert werden soll.

Die noch verbleibende Zeit bis zur Wiederaufnahme des Verkehrs zunächst bis Meinerzhagen 2013 muss jetzt genutzt werden, um das gesamte Umfeld des in einen Dornröschenschlaf versetzten Bahnhofsgeländes zu erneuern. Das wird im Rahmen des Strukturförderprogramms Regionale 2013 Südwestfalen ein ganz wichtiges und vorrangiges Projekt sein (wir berichteten).

Der Startschuss für die konkrete Umsetzung der Planungen ist in der vergangenen Woche gefallen. Die Stadt Meinerzhagen hat den Auftrag für die Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung an die Firma Straßen und Tiefbau GmbH aus Kirchhundem vergeben. Die hat die Arbeiten aufgenommen. Zunächst geht es jetzt um die kompletten Tiefbauarbeiten. Dazu musste das gesamte Areal am Kapellenweg gesperrt werden. Für den angrenzenden Kapellenweg gilt ab der Einmündung Volmestraße eine Einbahnstraßen-Regelung. Besondere verkehrsregelnde Maßnahmen sind auch für den Werksverkehr der benachbarten Firma Otto Fuchs getroffen worden.

Wie Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck auf Anfrage mitteilt, sind für die Tiefbauarbeiten rund drei Monate Bauzeit vorgesehen. Voraussichtlich im September dürften diese abgeschlossen sein. Es erfolgt im Anschluss dann die Aufstellung der Hochbauten, so unter anderem die Bahnsteig-Überdachungen und der Bau einer Toilettenanlage. Für diese auf rund 1,4 Millionen Euro veranschlagte Maßnahme erhält die Stadt aus Mitteln für den Öffentlichen Personennahverkehr vom Zweckverband NWL eine 80-prozentige Förderung.

Weitere Maßnahmen, wie Bau einer Fußgängerbrücke von der Weststraße, Park & Ride-Anlage, Bahnsteiggestaltung werden zeitgerecht bis Dezember 2013 realisiert. Hierfür sind auch Regionale-Mittel eingeplant. ▪ -fe

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