Nach vier Jahren: Die Bahn baut endlich den lange geforderten Zaun 

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Der Zaun steht wirklich: Volkmar Rüsche (links) und Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck überzeugten sich davon vor Ort.

Meinerzhagen - „Ja ist denn schon Weihnachten?“ Volkmar Rüsche, Vorsitzender des Bau- und Vergabeausschusses, konnte es am Dienstag kaum glauben. Die Bahn hat es nach etwa vier Jahren tatsächlich geschafft, den lange geforderten Zaun, der jetzt Busbahnhof und Bahnsteig trennt, zu bauen.

Im Dezember 2015 nahm die unendliche Geschichte ihren Anfang. Seitdem forderten Meinerzhagener Politiker und die Verwaltung immer wieder, die Bahn möge die bis vergangene Woche noch brandgefährliche Situation entschärfen. Reisende konnten den Bahnsteig bis dahin nämlich erreichen, indem sie über die Gleise zum Zug oder umgekehrt in Richtung ZOB/Parkplatz abkürzten. Der „Umweg“ über die Treppenstufen konnte so vermieden werden. Immer wieder wurde von der Bahn angekündigt, Abhilfe zu schaffen und den Zaun zu bauen – geschehen ist über die Jahre hinweg nichts. 

Volkmar Rüsche berichtete am Dienstag, dass sich die CDU zuletzt am Samstag im Rahmen ihrer Haushalts-Klausurtagung mit dem Thema „Zaun“ beschäftigt habe. „Wir hatten eigentlich vor, den Plan der Verwaltung zu unterstützen. Der sah vor, die Absperrung in Eigenregie zu bauen. Das hat sich nun erledigt“, freut er sich.

Auch Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck ist erleichtert, dass sich das Thema für ihn und seine Kollegen nun erledigt hat. Die Verwaltung hatte sich über die Jahre hinweg immer wieder bemüht, das Projekt „Zaun“ voranzutreiben – davon zeugen etwa 20 E-Mails, die zwischen Stadt und Bahn in dieser Sache hin und her gingen. Ein weiterer positiver Aspekt: Die Baukosten in Höhe von geschätzten 3500 Euro werden den städtischen Etat nun nicht belasten. 

Auch in Düseldorf gab es übrigens einen Unterstützer, den heimischen SPD-Abgeordneten Gordan Dudas. Auch er hatte das Thema bei der Bahn angesprochen und die gute Nachricht schließlich erhalten. „Durch den Zaun wird die gefährliche Situation jetzt endlich beseitigt“, atmet auch Dudas au

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