Ausstellung

Hobbykünstler ziehen Bilanz

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Mit originellen Malereien auf Leinwand oder weiblichen Torsi bewarb sich dieser Hobbykünstler um die Teilnahme an der Ausstellung.

Meinerzhagen - Rund ein Vierteljahr nach der Hobbykünstler-Ausstellung in Kierspe bereiten sich Kreative aus dem heimischen Raum bereits wieder auf die nächste Ausstellung vor.

Die soll in diesem Jahr am 5. und 6. November in der Stadthalle in Meinerzhagen stattfinden. Die Bilanz der vorangegangenen Veranstaltung, die Brigitte Stöhr, Organisatorin in Kierspe, bei einer Versammlung der Hobbykünstler am Mittwochabend im sozialen Bürgerzentrum Mittendrin zog, fiel positiv aus: „Die Resonanz aus der Bevölkerung war groß. Viele Teilnehmer zeigten sich bei ihren Rückmeldungen zufrieden mit dem Interesse, der Organisation und den Ablauf, und beim gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen hatten wir alle besonders viel Spaß.“ 

Gudrun Roth, Organisatorin in Meinerzhagen, berichtete, dass des Team des „Mittendrin“ in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen die Bewirtung nicht übernehmen könne. Stattdessen hätten sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit ihren Eltern bereit erklärt, die Beköstigung von Ausstellern und Besuchern zu übernehmen. 

Die Schirmherrschaft wird einmal mehr die Volksbank im Märkischen Kreis übernehmen, die auch Plakate und Flyer finanzieren wird. Weitere Details der nächsten Veranstaltung werden bei einem weiteren Treffen der Hobbykünstler am Donnerstag, 6. Oktober, ab 19 Uhr im „Mittendrin“ besprochen. 

Am Mittwoch trafen sich Kreative aus dem heimischen Raum zur Vorbereitung der nächsten Veranstaltung.

Anschließend bewarben sich vier weitere Kreative mit der Vorstellung ihrer Arbeiten um die Teilnahme an der nächsten Ausstellung. Ausgefallene Filzarbeiten, originelle Malereien auf Leinwand oder weiblichen Torsi wurden der Versammlung ebenso zur Begutachtung vorgelegt wie eine Vielzahl von „Upcycling“-Arbeiten, bei denen Abfallprodukte unserer Wegwerfgesellschaft in neuwertigen Artikeln Verwendung finden. 
 
Einen Blick in den Mikrokosmos gewährten außerdem Fotografien, die mit einem Makroobjektiv entstanden und anschließend auf Leinwände gezogen wurden. Gudrun Roth erläuterte noch einmal die Teilnahmebedingungen für die Ausstellungen, mit denen das bisherige hohe Niveau auch weiterhin gesichert werden soll. Danach verpflichten sich die Teilnehmer, die ganze Vielfalt ihrer Hobbys darzustellen und die künstlerischen und handwerklichen Qualitäten herauszustellen und, soweit möglich, praktisch vorzuführen.

Massenartikel, die nur zum schnellen Verkauf hergestellt wurden, sind nicht zulässig. Jeder Aussteller muss sich auf die Präsentation nur eines Hobbys beschränken. Wer gleiche oder ähnliche Objekte auch gewerblich anbietet oder die Erstellung der Ausstellungstücke professionell betreibt, ist von der Teilnahme ausgeschlossen. „Der hohe Stellenwert kreativer Freizeitgestaltung steht hier im Mittelpunkt“, so Roth.

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