Premiere in der Villa: Ausschuss bestaunt Millionenprojekt

+
Führung: Friedrich Rothaar (2. von rechts) erläutert den Ausschussmitgliedern die Besonderheiten des Wintergartens der Villa im Park.

Meinerzhagen – Gut aufgehoben an einem besonderen Ort: So fühlten sich die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege am späten Donnerstagnachmittag in Meinerzhagens "Schmuckkästchen".

Die Sitzung des Gremiums fand nicht wie gewohnt im Rathaus, sondern im großen Veranstaltungsraum der gerade fertiggestellten Villa im Park statt. Bei dieser ersten Fachausschusssitzung in den neuen Räumen verschafften sich die Kommunalpolitiker einen Eindruck von dem aufwendig renovierten Kleinod. 

Nach der Begrüßung durch den Ausschussvorsitzenden Matthias Scholand (CDU) folgte die Besichtigung des Hauses. Sachkundige Führer waren Stadtplaner Friedrich Rothaar und Piero Del Casale vom städtischen Gebäudemanagement. Doch auch Matthias Scholand ist mit dem Objekt bestens vertraut. Als Kulturausschussvorsitzender und jetzt zusätzlich als Vorsitzender der Stiftung „Villa im Park“ hat er die Verwandlung der altersschwachen Immobilie in ein attraktives Veranstaltungs- und Begegnungshaus von Anfang an intensiv begleitet. 

„Ein Haus von Bürgern für Bürger im Herzen der Stadt“, soll laut Scholand jetzt aus der denkmalgeschützten Villa werden. Für den Erwerb, den fachgerechten Umbau und den Kauf von Veranstaltungstechnik und Mobiliar haben die Stadt Meinerzhagen und das Land NRW rund 1,7 Millionen Euro eingesetzt. Diese Investition im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Regionale 2013“ hat sich aus Sicht der Kulturausschussmitglieder gelohnt. 

Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Arbeitstagungen und Familienfeiern können in dem „harmonischen Ambiente aus Alt und Neu“ (Scholand) nach der offiziellen Eröffnung am Samstag, 21. September, stattfinden. Sogar standesamtliche Trauungen wird es in der Villa im Park geben. Bunt und bürgernah soll das Programm werden. Deshalb geht das Objekt in Kürze in die Obhut der Stiftung „Villa im Park“ über. Die wird von einem Vorstand und einem Kuratorium geführt, dessen Mitglieder nicht nach Parteienproporz, sondern nach ihrer Begeisterung und ihrem Engagement für Kultur und Bürgernähe ausgewählt worden seien. Dies sei, in Verbindung mit den vielfältig nutzbaren Räumen auf zwei Etagen, die beste Voraussetzung für eine lebhafte Programmgestaltung in der alten Villa.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare