Pläne an der Oststraße

Ausschuss lehnt neue Werbetafeln ab

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Im Moment ist es nur ein Schild: Geplant sind insgesamt sechs in etwa gleicher Art und Größe.

Meinerzhagen - Mehr Werbung an der Oststraße: Mit dieser Idee blitzte der Besitzer eines Grundstücks jetzt ab. Die ganze Geschichte:

Die Idee ist pfiffig – und zumindest baurechtskonform: Werbeanlagen, die mehr als einen Quadratmeter Fläche haben, bedürfen grundsätzlich einer Baugenehmigung. Aufgeteilt auf mehrere Teile mit einem erkennbaren Abstand, sind sie nach Baurecht aber genehmigungsfrei.

 Und es wird noch komplizierter: Handelt es sich um sogenannte Hauptanlagen und nicht um Nebenanlagen, mit denen Werbung für ein Angebot der beworbenen Betriebe auf deren Grundstücken gemacht wird, muss in jedem Fall eine Erlaubnis her. Die wiederum stützt sich dann auf örtliches Planungsrecht, in der Regel auf die Frage der Nutzung von überbaubaren Flächen. 

Mit dieser „trockenen Materie“ musste sich am Dienstagnachmittag der Bau- und Vergabeausschuss beschäftigen. Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar erläuterte die Sachlage wegen einer konkreten Anfrage für das Gelände der Shell-Tankstelle. 

Dort steht derzeit eine Werbetafel, die um fünf weitere, in der Größe vergleichbare Teile ergänzt werden und für Produkte, die mit dem eigentlichen Tankstellenbetrieb nichts zu tun haben, werben soll. Nach eingehender Diskussion stand am Ende einstimmig fest: Das Vorhaben wird abgelehnt.

Nicht zuletzt wegen der optischen Wirkung und um mögliche Nachahmer nicht unnötig anzulocken. Denn Werbeflächen an belebten Einfallsstraßen in die Städte seien sehr begehrt.

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