Das „Aus“ für Freilufttheater

Der Sängerkrieg der Heidehasen – Stücke wie dieses, das 2007 aufgeführt wurde, wird es in Meinerzhagen nicht mehr geben.

MEINERZHAGEN – Das Wetter im Sauerland ist rau. Auch im Sommer regnet es häufig – Veranstaltungen unter freiem Himmel sind deshalb ein reines Glücksspiel.

Das musste auch die Kulturgemeinde Meinerzhagen erfahren, die das Freilichttheater am 20. und 21. Juni 2009 wetterbedingt kurzerhand in die Stadthalle verlegen musste. „Es ist nicht zu erwarten, dass es noch einmal ein Freilufttheater geben wird“, informierte Kulturamtsleiter Martin Witscher am Dienstag die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege.

Dadurch wird viel Geld frei, mit dem Witscher für die Kulturgemeinde nun einen anderen Schwerpunkt setzen möchte: „Angedacht ist eine Kindertheater-Reihe. Und auch Theaterstücke gezielt für Oberstufenschüler sollen angeboten werden. Die sind dann natürlich auch für alle Bürger gedacht“, erläuterte er.

Witscher teilte weiter mit, dass in der Vergangenheit auch Schülergruppen aus Attendorn und Lüdenscheid zu Theateraufführungen nach Meinerzhagen gereist sind. Auch in anderen Kommunen soll nun versucht werden, Schüler zu den Aufführungen in die Volmestadt zu „locken“.

Gerd Wirth (SPD) regte in diesem Zusammenhang an, dass der KuK-Verein als Veranstalter kultureller Angebote und die Kulturgemeinde ihre Kräfte bündeln sollten.

Der Zuschuss der Stadt für die Kulturgemeinde beträgt seit der Währungsumstellung 17 500 Euro. Für Veranstaltungen stehen davon 13 500 Euro zur Verfügung. 4000 Euro werden für die Nutzung der Stadthalle durch die Kulturgemeinde bereitgestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare