Ein friedliches Fest ohne besondere Zwischenfälle

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Der neue Otto-Fuchs-Platz wurde zum ersten Mal ins Festgeschehen einbezogen. Der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck lobt: „Für mich als Beobachter sah das gar nicht wie eine Premiere aus.“ 

Meinerzhagen - Lob gab’s am Dienstag von allen Seiten: Aus Sicht von Stadt, Rotem Kreuz und Polizei war das Meinerzhagener Schützenfest eine rundum gelungene Sache ohne große Zwischenfälle.

Udo Maahs ist Rotkreuzleiter. Er bilanzierte: „Vier Personen mussten während der Feierlichkeiten ins Krankenhaus gebracht werden. Da waren Herz-/Kreislaufprobleme die Ursache. Und in einem weiteren Fall handelte es sich um eine Verbrennung während des Fackelzuges.“ 

Herz-Kreislauf – eigentlich kein Wunder, bei Temperaturen von jenseits der 30-Grad-Celsius-Marke. Gravierende Fälle mussten Udo Maahs und seine Kolleginnen und Kollegen aber nicht behandeln. „Oft verursacht die Kombination von Hitze und Alkohol Probleme, das war auch in diesem Jahr so“, berichtet Maahs. 

Königsvogelschießen beim Schützenfest Meinerzhagen 2018

Insgesamt stellt er dem Organisationsteam und der Schützengesellschaft aber ein hervorragendes Zeugnis aus: „Man hatte bei den Umzügen zum Beispiel mit Wasser-Ausgabestellen vorgesorgt. Alles in allem war das Fest eine runde Sache. Und statistisch betrachtet gab es weniger Vorfälle, bei denen wir einschreiten mussten, als noch vor zwei Jahren. Damals wurden acht Personen ins Krankenhaus gefahren.“ 

Schützenfest Meinerzhagen 2018: Mottowagen und Montagszug

Mit drei Autos und bis zu zwölf Kräften war das Deutsche Rote Kreuz an den drei Festtagen vor Ort – Udo Maahs eingeschlossen. „Etwa 40 Hilfeleistungen haben wir in diesem Zeitraum registriert. Das waren kleinere Behandlungen, etwa nach Wespenstichen, oder hier und da mal ein Pflaster“, resümiert der Rotkreuzleiter.

Schützenfest Meinerzhagen 2018: Feierliche Prinzenkrönung

Ein Loblied auf die Veranstalter und Teilnehmer „singt“ auch die Polizei. Wachleiter Jörg Meier: „Das Fest hatte einen wirklich professionellen Planungsgrad“, ist er zufrieden. Die Schützenpolizei als Streitschlichter und Zugabsicherung hebt er dabei hervor: „Wir hatten ein ruhiges, friedliches Fest. Polizei, Ordnungsamt und Schützenpolizei haben wirklich gut zusammengearbeitet.“

Für einen Festverlauf ohne große Komplikationen spricht auch der Einsatzbericht der Polizei von allen drei Schützenfesttagen. Meier: „Am 6. August hatten wir den einzigen Einsatz während des Festes. Dabei handelte es sich um 0.25 Uhr um eine einfache Körperverletzung vor einem Fahrgeschäft auf der Kirmes.“ Es war total ruhig und wir hatten ein toll geplantes Fest.“

Ein besonderes Augenmerk richtete der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck in diesem Jahr auf den neuen Antreteort, den Otto-Fuchs-Platz. Tischbiereck war selbst Festbesucher, kann die Situation also beurteilen: „Aus meiner Sicht hat alles gut geklappt. Für mich als Beobachter sah das gar nicht wie eine Premiere aus“, bilanziert er. Eventuell müsse man beim nächsten Fest allerdings einmal überlegen, ob man bestimmte Orte für Zuschauer nicht mit Baken absperren sollte. Damit meint Tischbiereck besonders den Bereich bei „Lienenkämper“, über den die Züge die Hauptstraße erreichen.

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