Unterhaltung bleibt wichtiger Posten

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Kalter Asphalt wird aufgespritzt, dann folgt Streumaterial. Nach dem Abbinden entsteht daraus eine neue Oberfläche.

Meinerzhagen/Valbert - Das Thema Straßenunterhaltung wird auch im kommenden Jahr eine wichtige Position auf dem Arbeitsplan des Baubetriebshofes einnehmen.

Was den Beginn von neuen Baumaßnahmen im Jahr 2019 an Straßen angeht, gibt es seit der Ratssitzung Ende November bekanntlich für solche, die nach KAG eine Anliegerbeteiligung bei den Kosten vorsieht, eine klare Linie: Der Rat legte mehrheitlich fest, dass zunächst auf das abschließende Urteil des NRW-Parlamentes, welches sich aktuell mit dem Thema einer möglichen Änderung befasst, gewartet werden soll. Der Antrag von CDU, SPD und FDP, welcher in seinem zweiten Punkt „eine sozialverträgliche und gerechte Reformierung des Paragrafen 8 KAG NRW“ forderte, setzte sich durch. Für die von der Stadt für 2019 bereits in Auftrag gegebenen Maßnahmen, wie etwa Bodelschwinghstraße, gilt die Entscheidung allerdings nicht.

Bei der Unterhaltung der Verkehrsflächen von Meinerzhagen sieht es wie in den Vorjahren aus. Im Etat 2019 sind wieder grundsätzlich Mittel vorgesehen. Deren Aufteilung im Detail wird wie stets durch das Straßenbauprogramm erfolgen. Daher befasst sich nach derzeitigem Stand der Bau- und Vergabeausschuss in seiner ersten Sitzung am 23. Januar des kommenden Jahres mit dem Thema. In den vergangenen Jahren wiesen die von der Verwaltung zusammengestellten Zahlen eine gewisse Konstanz auf. So lagen die Kosten von Lohn und Material für die durch den Bauhof erledigten Arbeiten bei rund 1,1 Millionen Euro. Für diese Summe kümmerten sich die Mitarbeiter nicht nur um Straßen, Parkplätze oder Wartehallen. Ebenso standen beispielsweise der Auf- und Abbau von Beschilderungen und Baumpflegearbeiten auf dem Stundenzettel.

Für die Deckenerneuerung durch Fremdunternehmer gab man in diesem Jahr rund 150 000 Euro aus. Da die vom Ausschuss endgültig zu beschließende Liste für 2019 in etwa die gleiche Anzahl von Maßnahmen wie in diesem Jahr umfassen soll, dürfte dementsprechend ein annähernd gleicher Betrag anfallen.

Anders als in diesem Jahr, soll wieder das Dünnschichtkaltasphaltverfahren (DSK) zum Einsatz kommen. Eine Aspirantin für diese Methode, bei der noch substanziell gut erhaltene Straßen mit geringem Aufwand im Bestand gesichert werden, könnte die Anliegerstraße „Auf der Hardt“ in Valbert sein. Vor gut zweieinhalb Jahren kam das DSK im Bereich Am Sonnenhang mit zufriedenstellendem Ergebnis letztmalig zum Einsatz. Ebenso wird es nach den Überlegungen der Verwaltung zur bereits in diesem Jahr angekündigten Fortführung der Deckenerneuerung ab Unterworbscheid kommen. Der erste Abschnitt ab der Einmündung zur Landstraße 539 ist bereits erstellt. Hier kam ein klassischer Asphalt-Einbau zum Tragen, nachdem zuvor die alte Oberfläche abgefräst wurde.

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