Keine Panik! Der Last-Minute-Weihnachtsbaum

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Weihnachtsbaumverkäuferin Birgit Fischer steht ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite – und gibt auch schon mal Tipps zur Wahl des richtigen Baumes.

Meinerzhagen - Die Frage am Morgen des 24. Dezember ist fast überall die gleiche: Wurde an alles gedacht? Sind die Geschenke gekauft und eingepackt? Wie sieht´s um das Weihnachtsmenü aus? Wann wird der Baum geschmückt?

Und: Was tun, wenn der Baum an „Heiligmorgen“ noch gar nicht in den eigenen vier Wänden steht? Keine Panik, sagen die heimischen Baumverkäufer. So wie Birgit Fischer. Ihr Baumverkauf ist an der Volmequelle zu finden und einer von mehreren im Stadtgebiet. 

Bei Fischers werden unterschiedliche Sorten verkauft. Ob Nordmann- oder Edeltanne, Nobilis oder Fichte: Alles ist dabei, doch am Trend zur Nordmanntanne habe sich seit vielen Jahren nichts geändert. „Der Nordmann“, wie Fischer die Baumsorte nennt, habe viele Vorteile. „Er sticht nicht, er nadelt nicht, ist ein sehr robuster Baum“, sagt Birgit Fischer. Doch bei all den Vorteilen hat er auch einen Makel: „Den typischen Weihnachtsbaumduft verströmt er dafür auch nicht. Da ist man bei der Edeltanne besser aufgehoben“, rät die Expertin, die nicht nur den gefragten Baumtyp, sondern auch die beliebteste Größe kennt. „1,80 bis 2,20 Meter – das ist Standard.

Aber es gibt natürlich auch Fragen nach kleineren oder viel größeren Exemplaren, wenn die Kunden zum Beispiel einen Wohnraum mit nach oben offenem Untergeschoss haben.“ Und was ist nun, wenn dem Meinerzhagener erst Heiligabend einfällt, dass wichtige Wohnzimmerutensil noch nicht besorgt zu haben? „Das ist kein Problem!“, sagt Birgit Fischer, für die der Einsatz am Montag alles andere als ungewöhnlich ist.

 „Dass auch an Heiligabend Kunden noch einen Baum holen, ist ganz normal“, sagt Fischer. Und: Die meisten ihrer Heiligabend-Kunden kennt sie bereits. „Das sind meist immer die gleichen“, lacht Fischer, „Nicht selten kommen die Leute dann auch schon auf mich zu und fragen nach einer Preisermäßigung“, sagt die Baumverkäuferin, die aber auch froh ist, auf den letzten Metern noch einige Bäume loszuwerden.

Ein Rabatt sei dann also durchaus möglich – aber nicht für jene Kunden, für die ein bereits gesägter Baum nicht in Frage kommt. Denn von den etwa 300 Bäumen, die an der Volmequelle jährlich durch den Netztrichter gehen, sei eine Handvoll von den Kunden selbst gesägt worden, weiß Fischer. „Die bekommen dann eine Säge in die Hand – und dann geht´s ab in die Schonung.“ Und frischer als ein erst an Heiligabend gesägter Baum geht's nun wirklich nicht.

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