Suche nach Gleitschirmflieger bleibt ohne Ergebnis

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Nur mit schnee- und waldwegtauglichen Fahrzeugen war das Ebbe gestern zu erreichen: Hier suchte die Feuerwehr nach einer vermutlich verunglückten Person.

VALBERT - Die Meldung, dass ein Gleitschirmflieger im Ebbegebirge in einem Baumwipfel festhängen sollte, hatte am Donnerstag für einen mehrstündigen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gesorgt.

Von Simone Benninghaus

Eine Anwohnerin hatte die Feuerwehr alarmiert, nachdem ihr ein Spaziergänger von einem verunglückten Gleitschirmflieger berichtet hatte. Ein Ergebnis brachte die Suche allerdings nicht. Eine Vermisstenmeldung ging bei der Polizei bis Freitag ebenfalls nicht ein. Wegen „fehlender Anhaltspunkte“, so berichtete Polizeisprecher Norbert Pusch, sei die Suchaktion beendet worden.

Auch die „Hummel“ war am Donnerstag nicht mehr zum Einsatz gekommen. Der Hubschrauber der Polizei sollte zunächst angefordert werden, um mit der sich an Bord befindlichen Wärmebildkamera das Waldgebiet von oben absuchen zu können. Für die mehr als 30 freiwilligen Einsatzkräfte der Löschzüge Valbert und Haustadt erwies sich die Aktion in dem großen Waldgebiet nämlich als eine Suche nach einer „Nadel im Heuhaufen“. Von den Waldwegen aus und zwischen den Bäumen war der „weiße Punkt“, der von der Ortschaft Vorderhagen aus zu sehen war und bei dem es sich wohlmöglich um den Gleitschirm handeln sollte, nämlich nicht auszumachen. Eine Helikopterbesatzung der Deutschen Luftrettung hatte die weiße Fläche als Schnee „identifiziert“.

Vom Gleitschirmfluggelände auf der Nordhelle war am Donnestag auch kein Flieger gestartet – hier hatte an diesem Tag Flugverbot geherrscht.

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