Pläne der Verwaltung

Auf einstigem "Matschplatz" könnte bald Parkraum entstehen

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Die Fläche zwischen Hit-Markt und Stadthalle könnte asphaltiert werden.

Meinerzhagen - Es gibt einen Hoffnungsschimmer für die parkplatzsuchenden Autofahrer in Meinerzhagen: Auf MZ-Anfrage hieß es aus der Verwaltung, dass die Asphaltierung der Fläche zwischen Stadthalle und Hit-Markt durchaus in Betracht gezogen wird. Die Arbeiten könnten zum Ende des ersten Bauabschnitts rund um die Stadthalle erfolgen.

Derzeit wird der infrage kommende Platz bekanntlich als Fläche für die beteiligten Baufirmen genutzt. Dort, wo sich derzeit Pflastersteine, Baufahrzeuge und das obligatorische Dixi-Klo befinden, könnten nach Ende der Bauphase die von vielen Bürgern ersehnten Parkplätze entstehen. 

Wie Jürgen Tischbiereck, Fachbereichsleiter Technischer Service, erklärt, habe man die Asphaltierung der Fläche durchaus im Blick. Allerdings müsse das vorhandene Budget sowie die Tragfähigkeit des Geländes diese Maßnahme auch erlauben. Hoffnung auf eine dann entspanntere Parksituation hegt man im Rathaus aber durchaus. 

Zuvor heißt es aber zunächst, die Baustellen des eigentlichen Projekts „Stadthallen-Umfeld“ zu beseitigen. Anfang der Woche haben die Arbeiter die Winterpause beendet und gehen nun unter anderem die Fertigstellung des Radwegs entlang der offengelegten Volme an. 

Bis Anfang Mai soll außerdem die Zuwegung von der Lindenstraße in Richtung Stadtwerke-Gasstation (unterhalb der Birkeshöhbrücke) erfolgen. „Auch dort werden dann Parkplätze angelegt“, kündigt Jürgen Tischbiereck an, der außerdem noch die Fertigstellung einer Bushaltestelle gegenüber des Bettenhauses Lienenkämper im Blick hat.

Wettbewerb für Pflasterstein-Anbieter

Doch das Ende der einen Baustelle bedeutet zugleich nur den Startschuss für die Planungen der nächsten. Wie berichtet, ist anschließend der Bau des Volmemarktplatzes zwischen der Stadthalle und dem sogenannten Blauen Haus geplant. 

Welche Farbgebung dieser Platz letztlich haben soll, war bereits im Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt thematisiert worden (die MZ berichtete). Um eine sowohl qualitativ als auch optisch möglichst hochwertige Pflasterung zu erhalten, ist nun jedoch ein öffentlicher Teilnahmewettbewerb für Anbieter von Pflastersteinen geplant. 

Welche Vorstellungen Politik und Verwaltung vom künftigen Platz haben, steht jedoch bereits fest: Entstehen soll bekanntlich ein 6000 Quadratmeter großer Platz in mindestens drei verschiedenen Grautönen mit Pflastersteinen in den Größen 40 mal 40, 40 mal 20 und 40 mal 60 Zentimetern. In der Ausschusssitzung am 9. Mai soll nach Abschluss des Wettbewerbs die Vergabe des Auftrags erfolgen.

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