„Längst überfällig“

Corona-Schnelltests: Schutz für Mitarbeiter und Patienten

Schnelltests für Mitarbeiter in medizinisch-therapeutischen Berufen: Carsten Meinking (links) lässt sich in seiner Physiotherapie-Praxis vom Valberter Arzt Peter Nolte einen Rachenabstrich abnehmen.
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Schnelltests für Mitarbeiter in medizinisch-therapeutischen Berufen: Carsten Meinking (links) lässt sich in seiner Physiotherapie-Praxis vom Valberter Arzt Peter Nolte einen Rachenabstrich abnehmen.

Im Rahmen der Corona-Maßnahmen ist es nun auch möglich, Mitarbeiter aus medizinisch-therapeutischen Berufen mittels eines Schnelltests testen zu lassen – so auch in der Physiotherapie-Praxis von Carsten Meinking an der Ihnestraße. Durchgeführt werden die Tests durch die Ebbepraxis Peter Nolte.

Valbert – „Endlich kann ich in meiner Physiotherapie-Praxis einmal wöchentlich, wie vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlen, mein Personal präventiv auf Covid-19 testen lassen“, freut sich Carsten Meinking. Ähnlich wie in Kliniken, bei Schulen, Kindergärten oder Altenheimen werden die Kosten für regelmäßige Testungen des Personals jetzt übernommen und können von Ärzten, die diese durchführen, abgerechnet werden.

Überfällige Möglichkeit

„Es war längst überfällig, dass die medizinisch-therapeutischen Berufe die Möglichkeit erhalten, diese Tests durchführen zu lassen“, betont Carsten Meinking. In der Praxis sowie bei Hausbesuchen, in Altenheimen und Behinderteneinrichtungen komme es zu vielen und engen Kontakten mit den Risikogruppen, etwa mit über 70-jährigen oder kranken beziehungsweise behinderten Menschen, die nicht gefährdet werden dürfen. „Wir haben bereits hohe Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen. So müssen Therapeuten immer einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz und je nach Behandlungsform auch eine FFP-2-Maske tragen. Hinzu kommen Schutzbrille beziehungsweise ein Visier sowie Einmalhandschuhe. Auch die Patienten müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.“ Zudem werde alle 20 Minuten stoßgelüftet und nach jedem Patienten alle Kontaktflächen desinfiziert. „In den Einrichtungen für alte und behinderte Menschen sind die Maßnahmen noch strenger. Hier wird zusätzlich noch ein Schutzkittel benötigt.“

Maßnahmen haben gegriffen

Bisher habe das Einhalten der Maßnahmen gegriffen. Obwohl es Kontakt mit Corona-Patienten gab, habe sich noch kein Therapeut oder Patient bei Hausbesuchen oder in der Praxis angesteckt. „Die Testungen durch den Arzt sollen helfen, den Schutz von Patienten und Personal weiter zu erhöhen, damit möglichst frühzeitig erkannt wird, ob jemand infiziert ist ohne Symptome zu zeigen und somit andere anstecken könnte. Ich freue mich über mehr Schutz für meine Patienten und Mitarbeiter und danke der Ebbepraxis für die schnelle Testumsetzung.“

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