Band Area 61 rockt im Ebbe

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Alex Schröder (Gitarre/Gesang), Marc Dichanz (Gesang), David Sachs (Gitarre/Gesang), Matthias Pätzold (Schlagzeug) und Daniel Niedermeier (Bass) auf dem Vorplatz ihres Probenraumes in Sellenrade.

Sellenrade - Gemeinhin ist der Sonntag ja ein arbeitsfreier Tag. Für die fünf Musiker der Band Area 61 aber nicht. Sie proben nämlich regelmäßig am Sonntag um 17 Uhr im Haus von Bandmitglied Matthias Pätzold in Sellenrade.

„Sellenrade ist ein traumhafter Ort“, drückt es Alex Schröder aus, als er und seine Mitstreiter der MZ ihre gerade erschienene CD vorstellen – und erhält sofort die volle Zustimmung seiner Kollegen. Als Arbeit sehen sie die Proben nicht an. Zu groß ist die gemeinsame Leidenschaft für echte, handgemachte Musik, als das die intensiven Übungsstunden für sie eine Mühe wären.

Bis auf Bassist Daniel Niedermeier, er stieß im Jahr 2012 zur Formation, starteten die anderen vier Bandmitglieder im Sommer 2011 ihr musikalisches Projekt mit der Band. Zu ihr gehören noch Sänger Marc Dichanz (Gesang) und David Sachs (Gitarre/Gesang).

Ein Credo der Musiker: Lieber eigene Songs als Coverversionen. Dass es von den eigenen Liedern genug gibt, dafür sorgt hauptsächlich Alex Schröder. Er komponiert und arrangiert die Songs, die sich aber durch die konzentrierten Probenarbeiten in der Regel noch weiterentwickeln. Am Ende stehen dann die Versionen, die auch jetzt wieder auf der neuen CD mit dem Titel „Anders als die Welt“ zu hören sind.

Zuzuordnen sind diese vom Grundsatz her dem Genre Punkrock. Wobei gerade bei Liveauftritten dieses doch recht enge Korsett der musikalischen Vitalität und Spielfreude der fünf Musiker nicht gerecht wird. Bei ihnen kommen dann auch häufig Elemente des Technodancebeats und Downbeathardcore hinzu, was beim Publikum gut ankommt.

„Konzerte sind etwas besonders. Da befinden wir uns in einem ganz speziellen Musikmodus“, berichten die Bandmitglieder. Dabei äußern sie mit einem kleinen Augenzwinkern einen großen Wunsch: „Eine große Deutschlandtournee wäre eine coole Sache.“

Aber auch bei dieser Vision, kommt dann doch recht schnell die sauerländische Bodenständigkeit zurück. „Wir wollen nicht die große Kohle verdienen, sondern den Leuten und uns selbst mit der Musik Freude bereiten“. Dass dies gelingt, konnte Area 61 bisher mit einigen Auftritten in der näheren und weiteren Umgebung beweisen. Und auch für dieses Jahr sind wieder Konzerte geplant. Bis dahin bietet die neue CD zunächst eine gute Übergangslösung. Mehr darüber ist auf der Facebook-Seite der Band unter https://www.facebook.com/area61rockt/

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