Farbkonzept für Villa im Park steht

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Architektin Dorothea Ossenberg-Engels erläuterte den Ausschussmitgliedern die Arbeiten an der Villa.

Dass sich an der Villa im Park eine Menge tut, ist bereits auf den ersten Blick erkennbar. Nun informierte Architektin Dorothea Ossenberg-Engels vom Architekturbüro „oe plan“ aus Altena die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses darüber, wie sich das historische Gebäude nach Abschluss der Arbeiten präsentieren wird.

Anhand einer Farbpalette verdeutlichte sie den Ausschussmitgliedern ihre Ideen für das Objekt, das künftig bekanntlich von einer Stiftung übernommen und genutzt werden soll. 

Die grundsätzlich weiße Fassade wird ergänzt durch verschiedene Grautöne an Fenstern, Simsen oder Bossen, also Vorsprüngen im Mauerwerk. Dabei betonte Dorothea Ossenberg-Engels, durchweg „warme Grautöne“ nutzen zu wollen – was in keinem Widerspruch stünde, wie sie auf nicht ganz ernst gemeinte Nachfrage betonte: „Bei Grau kann man furchtbar daneben liegen.“

Enge Absprache mit dem LWL

Zuvor hatte das Planungsbüro sämtliche Farbschichten abtragen lassen und analysiert, um am Ende möglichst nah an einer historischen Vorlage arbeiten zu können. Dies alles erfolgte in enger Absprache mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der sämtliche Arbeiten am denkmalgeschützten Gebäude überwacht. 

Die Farbpalette für die Villa im Park.

In der anschließenden Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses wies Fachbereichsleiter Friedrich Rothaar bereits auf ein positives Votum seitens der Stiftung hin, sodass er für die Verwaltung um Zustimmung für die vorgestellte Farbgebung warb.

Fast alle Ausschussmitglieder schlossen sich schließlich diesem Vorschlag an – mit einer Ausnahme: Ingolf Becker (Bündnis 90/Die Grünen) hatte sich bei der Ortsbesichtigung seiner Meinung nach kein ausreichendes Bild machen können und enthielt sich daher seiner Stimme.

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