Soziales Bürgerzentrum Mittendrin übernimmt Aufgabenbereich

AK Flüchtlinge wird aufgelöst – Hilfe bleibt

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Oliver Drenkard, Susanne Berndt und Hermann-Josef Lobner (von links) teilten am Freitag im Gespräch mit unserer Zeitung mit, dass der Arbeitskreis Flüchtlinge aufgelöst wird und das soziale Bürgerzentrum Mittendrin die Aufgabenbereiche wieder übernimmt.

Meinerzhagen - Ähnlich wie es auch bundesweit der Fall ist, ist die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge in Meinerzhagen in diesem Jahr deutlich zurückgegangen.

Im Zuge dessen wird der Arbeitskreis (AK) Flüchtlinge zum Jahresende eingestellt und dessen Aufgabenbereich wieder – so wie auch schon vor der Bildung des AK Anfang 2015 – vom sozialen Bürgerzentrum Mittendrin am Prumbomweg übernommen.

Dies teilten am Freitag Susanne Berndt, Sprecherin des AK, Oliver Drenkard, Vorsitzender des Mittendrin, und Hermann-Josef Lobner, früher Sprecher des AK und Vorstandsmitglied des Mittendrin, im Gespräch mit unserer Zeitung mit. 

Fahrradwerkstatt wird privat weitergeführt

Wie unisono betont wurde, sei aber Hilfestellung für Flüchtlinge weiterhin gewährleistet. Jedoch sei aufgrund des Rückganges ein separater Arbeitskreis nicht mehr vonnöten. Man werde auch weiterhin auf die Kompetenzen, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Flüchtlingsarbeit erworben haben, zurückgreifen können. Auch sie selbst werde dem Mittendrin weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, sagte Susanne Berndt.

Alle externen Räume, wie beispielsweise das Möbellager, würden mit Ablauf des Jahres aufgegeben, erklärte Drenkard. Berndt fügte hinzu, auch die Fahrradwerkstatt gebe es dann nicht mehr unter Ägide des Mittendrin. Sie werde jedoch von Jörg Schmidt-Hornung privat weitergeführt.

Auch die Stadt Meinerzhagen – mit der es seitens des AK Flüchtlinge eine Zusammenarbeit gab – könne weiterhin mit dem Mittendrin als Partner rechnen.

Großes Abschlusstreffen

Hermann-Josef Lobner wies darauf hin, dass es die Beratung und die Sprechstunde des Diakonischen Werkes weiterhin im Mittendrin geben werde. Michael Wirth berät, Lobner kümmert sich um die Sprechstunde.

„Wir möchten ein riesengroßes Dankeschön an die Bevölkerung zurückgeben, die den Arbeitskreis mit Sach- und Geldspenden unterstützt hat. Wir haben viel Zuspruch erfahren, sowohl von Privatleuten als auch von Firmen und Institutionen. 

Ebenso geht ein Dank an die Baugesellschaft, die bei der Vermittlung von Wohnungen geholfen hat“, sagte Susanne Berndt. „Meinerzhagen rückt zusammen, hält zusammen und tut etwas“, machte sie deutlich und mit Blick auf das Merkel-Zitat „Wir schaffen das“ betonte sie: „Wir in Meinerzhagen haben das geschafft.“

Zudem wies Susanne Berndt darauf hin, dass es ein Abschlusstreffen geben werde, zu dem auch alle ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeiter eingeladen seien. Wer mag, kann diesbezüglich unter Tel. 01 72 / 2 30 19 86 mit ihr Kontakt aufnehmen.

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