Arbeitskreis bündelt Angebote für Ältere

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Die Volkshoschulen Volmetal und Lüdenscheid stellten dem Arbeitskreis ihre Programme vor – hier: Andreas Hostert und Kathleen Müller (VHS Volmetal). ▪

MEINERZHAGEN ▪ Alle Kommunen im Südkreis sind vom demografischen Wandel betroffen, denn vor Ort werden die Veränderungen und ihre Auswirkungen konkret spürbar sein: Alterung, Schrumpfung, Migration.

Wie diese Entwicklung begleitet werden kann, diskutierten gestern nachmittag Vertreter verschiedener Institutionen in der Bildungsstätte Haus Nordhelle. Eingeladen dazu hatte die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Crone.

Mit steigendem Anteil der älteren Bevölkerungsgruppe wird auch die Nachfrage nach seniorengerechter Infrastruktur größer. Was bereits bei den verschiedenen Institutionen angeboten wird, stellten sie vor. „Englisch für Senioren, PC-Kurse, Wohnen im Alter oder etwa im Sportbereich – wir bieten einiges für Ältere an“, sagte Marion Görnig. Die Direktorin der Volkshochschule Volmetal stellte zusammen mit der stellvertretenden Leiterin, Kathleen Müller, das Angebot vor.

Andreas Hostert vertrat die Volkshochschule Lüdenscheid, der nach eigenen Angaben „prinzipiell die gleichen Kurse“ anbietet. Ebenfalls stellten Erich Mürmann (Awo Hagen), Holger Triebert (IG Metall) und Karin Löhr (Leiterin Awo-Familienbildungsstätte Lüdenscheid) die jeweiligen Angebote vor.

„Bei dieser großen Vielfalt für ältere Menschen sehen wir unserer Gegend nicht alt aus“, sagte Joachim Stöver, Pädagogischer Leiter der Tagungsstätte Haus Nordhelle. Er formulierte das Ziel, ein Netzwerk aufzubauen und die Angebot zu mehr zu verzahnen. Einig waren sich die Teilnehmer des Arbeitskreises darüber, dass ein Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand erleichtert werden soll.

Um an die Zielgruppe heranzukommen, sollen Gespräche mit Unternehmen geführt werden. Außerdem sollen andere Initiativen und die heimische Politik mit eingebunden werden.

Besonders die Themen Bildung und lebenslanges Lernen sollen dabei auf der Agenda stehen.

Als nächsten Schritt vereinbarte die Runde ein weiteres Vorbereitungstreffen, das im Juni stattfinden soll. Dort sollen die theoretischen Ansätze vertieft und über die praktische Umsetzung gesprochen werden. Denkbare wäre in den Augen des Arbeitskreises ein Qualitätssiegel, dass an teilnehmende Firmen verliehen werden könnte. Dadurch wäre es möglich einen Anreiz zu schaffen. Anvisiert ist das Treffen für den 21. Juni in der Awo-Bildungsstätte Lüdenscheid. Im Herbst sollen dann die ersten Schritte folgen. Dadurch könne zwar der demografische Wandel nicht aufgehalten, aber begleitet werden. ▪ mc

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