Am Stadthallen-Umfeld wird parallel gearbeitet

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Erst auf einer Straßenseite ist die Haltestelle „fast“ fertiggestellt“. Wenn die gegenüberliegende auch gebaut worden ist, erfolgt die Montage der noch fehlenden Wartehäuschen.

Meinerzhagen - In der vergangenen Woche hatte die Verwaltung den Mitgliedern des Bau- und Vergabeausschusses den Zeitplan für die Arbeiten am Stadthallenumfeld bekannt gegeben (MZ berichtete). Demnach werden die Bürgerinnen und Bürger ab Anfang April in diesem Bereich „viel Bewegung“ beobachten können.

Dann nämlich werden bereits die Bauarbeiter mit ihren Maschinen anrücken, um unter anderem mit der Freilegung der Volme zu beginnen. Ebenso stehen der Bau der neuen Umfahrung der Stadthalle und ein Kreisverkehr an der Lindenstraße/An der Stadthalle auf ihrem Auftragszettel. Klappt alles so wie es der engagierte aber durchaus realistisch geplante Terminablauf vorsieht, sind die Arbeiten am 31. Oktober im Wesentlichen erledigt. Ob zu diesem Zeitpunkt auch schon die Gestaltung der sogenannten Kalotte – der Innenfläche des geplanten Kreisverkehrsplatzes – fertiggestellt sein kann, bleibt noch offen. Denn wie auch schon am Kreisverkehr Trotzenburg, soll hier neben der Bepflanzung ebenso eine künstlerische Gestaltung zum Tragen kommen.

„Wir überlegen derzeit noch, ob hierfür eventuell ein Wettbewerb ausgelobt werden könnte. Die hierzu erforderlichen Beratungen in den Gremien würden gegebenenfalls noch folgen“, so Fachbereichsleiter Jürgen Tischbiereck im Gespräch mit der MZ. Dabei erläuterte er auch, dass an mehreren Stellen gleichzeitig am Großprojekt gearbeitet werden soll.

„Es gibt Bereiche, die nur mittelbar mit der Umgestaltung zusammenhängen. Aber auch in denen wollen wir zügig vorankommen“, so Tischbiereck. Ein derartiges Areal ist der Bereich vor der Sparkasse und dem Volmepark. Hier ist auf einer Straßenseite die Bushaltestelle erneuert worden und macht bereits jetzt einen endgültig hergestellten Eindruck. Das täuscht allerdings. Denn es fehlen noch die Wartehäuschen, welche wiederum erst zusammen mit denen auf der gegenüberliegenden Seite aufgestellt werden. Da hier die notwendigen Tiefbauarbeiten aber noch nicht erfolgt sind, wird das jetzige Provisorium mit den Ersatzhaltestellen vor dem Rathaus noch einige Zeit genutzt werden müssen.

Betrachtet man die Umgestaltung der Innenstadt aus einem weiteren Blickwinkel, gehört sicherlich der Bahnhofsbereich dazu. Und auch hier gibt es – neben dem leidigen Thema Fußgängerbrücke – noch einen „offenen Posten: Den Neubau des Park- and-Ride-Parkplatzes Nord. Dass sich hier im Moment nichts tut, ergibt sich aus einem Grund: Der auf der vorgesehenen Fläche von der Deutschen Bahn erstellte Behelfsbahnsteig konnte bisher wegen der Verzögerung der Brückenfertigstellung nicht abgebaut werden. Dieses ist erst möglich, wenn der neue Mittelbahnsteig nutzbar ist. Einen „fassbaren Termin“ dafür gibt es derzeit nicht. „Wir würden uns freuen, an dem Parkplatz anfangen zu können. Denn auch bei dieser Maßnahme sind Fristen für die Verwendungsnachweise an die Kostenträger einzuhalten“, erläutert ein in diesem Zusammenhang leicht genervter Jürgen Tischbiereck.

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