Tauchgänge an der Lister

+
Von der „Plattform“ in Richtung Windebrucher Ufer stürzten sich die Taucher ins kalte Nass. Unter anderem auch, um die Rechenanlage grundlegend zu überarbeiten.

Windebruch - Das in den 1960er-Jahren erbaute Turmkraftwerk, das die Lister- und Lennekraftwerke GmbH (LLK) an der Listertalsperre betreibt, wird seit Ende März umfassend saniert.

Da bei der turnusgemäßen Revision des Generators ein Schaden an der Kaplan-Turbine festgestellt worden war, müssen Generator und Turbine komplett demontiert werden. Sie werden danach im ausgebauten Zustand runderneuert und anschließend wieder in 36 Metern Tiefe installiert.

Die Arbeiten der professionellen Taucher, die die Schütztafeln am Ein- und Auslauf des Kraftwerks reinigen und abdichten, haben bereits begonnen. Gemeinsam mit der Überarbeitung der Rechenanlage des Turbinenzulaufs – diese verhindert das Eindringen von Fremdkörpern – wird die Maßnahme voraussichtlich bis Ende dieser Woche andauern. Außerdem stehen am Druckrohr des Turbinenzulaufs Konservierungs- und Schweißarbeiten an.

Insgesamt investiert Ruhrverbands-Tochtergesellschaft LLK, die im Einzugsgebiet der Ruhr 15 Wasserkraftanlagen betreibt, rund 190 000 Euro in die Sanierungsmaßnahme. Das Listerkraftwerk, das im Jahr durchschnittlich 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt, soll voraussichtlich im Juni 2016 wieder in Betrieb gehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare