Konstituierende Ratssitzung

Corona auch in der Kommunalpolitik ständiger Begleiter

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Der Mund-/Nasenschutz durfte während der konstituierenden Ratssitzung im großen Saal der Stadthalle nicht abgenommen werden.

Meinerzhagen – „Wir werden viele Themen gemeinsam stemmen.“ Das sagte Jan Nesselrath an den neuen Stadtrat gerichtet während dessen erster Sitzung in der Stadthalle.

Eines davon, ein ganz wichtiges Betätigungsfeld für Kommunalpolitik und Verwaltung, nannte er direkt zu Beginn seiner Rede: Corona. Der Kampf gegen das Virus werde vorerst fortgeführt werden müssen, kündigte er an. „Und wir werden unsere Entscheidungen immer neu den sich verändernden Entwicklungen anpassen“, fügte das alte und neue Stadtoberhaupt hinzu. Zuvor hatte Nesselrat aus den Händen des Rats-Alterspräsidenten Rainer Schmidt das Bestätigungsschreiben erhalten, das ihn für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister legitimiert.

Stadt positiv gestalten

Es sei ihm eine große Ehre, die Arbeit fortführen zu dürfen, begann Nesselrath seine Antrittsrede. „Unser aller Ziel ist es, die Stadt positiv zu gestalten. Und dabei werden wir auch neue Wege gehen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit, es gibt viel zu tun. Aber viel Arbeit vor sich zu haben, das ist auch ein gutes Zeichen.“ Beispiele für Betätigungsfelder des Rates nannte Nesselrath dann einige: Die Gestaltung des Innenstadtquartieres, die Sanierung der Stadthalle, die Unterstützung des Einzelhandels, der Wirtschaft und der Vereine, die Ansiedlung von Ärzten, die erfolgreiche Begleitung des Förderprogrammes Regionale und den Umweltschutz – um nur einige Beispiele zu nennen. „Wir müssen auch weiterhin die Bürger einbinden. Die engagierten Menschen und das Miteinander geben unserer Stadt Meinerzhagen ihren Charakter“, schloss der Bürgermeister. 

Als ehrenamtliche Bürgermeister werden in Zukunft zwei erfahrene Ratsmitglieder an der Seite von Jan Nesselrath stehen: Volkmar Rüsche (CDU) und Rainer Schmidt (SPD). Sie wurden in geheimer Wahl von den Ratsmitgliedern in ihren Ämtern bestätigt. 31 von 34 möglichen Ja-Stimmen wurden für beide abgegeben. Eine Gegenstimme und zwei ungültige Stimmzettel komplettierten das Gesamtergebnis. 

Dank an ausgeschiedene Ratsmitglieder

Einige Mitglieder des alten Rates sind ausgeschieden, andere hinzugekommen. Nicht wieder im Stadtparlament vertreten sind Dirk Stermann, Peter Kamphaus, Silvia Friedrich und Ulrich Müller (alle SDP), Ingolf Becker (Bündnis 90/Die Grünen), Dietmar Lüling (CDU), Matthias Walfort (FDP), Susanne Follert und Andreas Friebe (Linke/Piraten) und Christine Fischer (UWG). Nicht alle waren bei der konstituierenden Sitzung des Rates anwesend. Die, die dabei waren, bekamen als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit Urkunden und kleine Präsente vom Bürgermeister überreicht. Jan Nesselrath dankte auch mit Worten: „Sie haben für Ihre Ratstätigkeit persönliche Interessen hinten angestellt und viel Herzblut investiert. Und Sie haben sich in der Kommunalpolitik engagiert, das ist die direkteste Form unserer Demokratie.“ Der Dank des Bürgermeisters ging schließlich auch an die Familien der ausgeschiedenen ehemaligen Kommunalpolitikerinnen und -politiker.

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