Soziale Einrichtungen bedacht

Anonyme Spende: Helfer freuen sich über insgesamt 50 000 Euro

Über die Spende in Höhe von jeweils 25 000 Euro freuten sich alle Beteiligten
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Über die Spende in Höhe von jeweils 25 000 Euro freuten sich Klaus Kemper-Kohlhase und Klaus Reimann (Meinerzhagener Tafel) sowie Wolfgang Koll und Rita Kattwinkel („Hand in Hand“). Überreicht wurde sie von Frank Hegemann, Präsident des Lions-Clubs Meinerzhagen-Kierspe (Dritter von links), Dr. Gerhard Proske, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks, (Vierter von links) und Schatzmeister Roman Kappius (rechts).

„Das gibt es nicht jeden Tag“, verdeutlichte Pfarrer Klaus Kemper-Kohlhase die Besonderheit des Zusammentreffens von Vertretern der Meinerzhagener Tafel und des Kiersper Vereins „Hand in Hand“.

Meinerzhagen/Kierspe – Beide durften am Donnerstag eine großzügige Spende in Höhe von jeweils 25 000 Euro entgegennehmen. Da der Spender anonym bleiben möchte, wurden die Übergabe vom Lions-Hilfswerk Meinerzhagen-Kierspe vorgenommen.

Dessen Schatzmeister Roman Kappius betonte noch einmal, dass die Spende zweckgebunden für die Lebensmittelausgabe eingesetzt werden soll, daher werde sie in Form von 25 Monatsraten in Höhe von jeweils 1000 Euro an die beiden Gruppen ausgezahlt.

Spende gibt Planungssicherheit

„Das gibt uns Planungssicherheit“, bedankte sich Klaus Kemper-Kohlhase, der sich ebenso erfreut und dankbar zeigte, wie der Vorsitzende des Kiersper Vereins „Hand in Hand“ Wolfgang Koll. Bei den Ausgaben an bedürftige Mitbürger werden nicht nur gespendete Lebensmittel verteilt, es werden jedes Mal auch Lebensmittel hinzu gekauft. Gerde in der Pandemiezeit sei man beim Einsammeln der Spenden auch an seine Grenzen gestoßen, berichteten die Helfer. Die Ausgabe habe ein hohes Maß an Kreativität gefordert. „Wir hoffen, dass weiter gespendet wird und Waren auf diese Weise vor dem Wegwerfen bewahrt werden“, so Klaus Kemper-Kohlhase. Die Spende sichere jedoch die Arbeit, und sie sei gerade in der jetzigen Pandemie-Zeit auch eine Wertschätzung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die sich für die Ausgaben engagieren, ergänzte „Hand in Hand“-Vorstandsmitglied Rita Kattwinkel. „Das ist für uns Bestärkung“, sagte sie. In der Corona-Zeit finden die Lebensmittelausgaben im Gemeindehaus am Inselweg am Fenster statt. Ein Café wie sonst üblich findet nicht statt, dafür gibt es in dem größeren Saal eine Kleiderkammer. In Kierspe werde darüber nachgedacht, das Kaffeetrinken im Sozialen Bügerzentrum wieder anzubieten. „Das ist das Herz unseres Vereins und der Treffpunkt, wo viele Menschen zusammenkommen, egal welcher Glaubensrichtung und welcher Schicht sie angehören“, so Wolfgang Koll.

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