Angeklagter zieht Berufung zurück

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Nachdem der Angeklagte seine Berufung vor dem Landgericht Hagen zurückgezogen hat, ist das Urteil des Amtsgerichts Meinerzhagen nun endgültig rechtskräftig.

Meinerzhagen/Hagen - Sehr teuer wurden jetzt vor einer Berufungskammer des Landgerichts Hagen die nicht eingelösten Versprechungen eines Meinerzhageners gegenüber einer Bekannten.

Das Amtsgericht Meinerzhagen hatte ihn am 11. Juli zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 60 Euro verurteilt – insgesamt also 2400 Euro. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Geschädigte dem Mann zweimal größere Geldbeträge anvertraut hatte, ohne die versprochene Gegenleistung oder Rückzahlungen zu bekommen.

Im ersten Fall hatte sie ihm 180 Euro anvertraut – im Gegenzug wollte er ihr ein Kinderbett besorgen. Dazu kam es aber nicht. Später lieh sie dem Angeklagten 300 Euro – auch diesen Betrag zahlte der Angeklagte nicht zurück. Vor Gericht begründete er dieses Versäumnis damit, dass der Kontakt zu der Geschädigten, einer „lockeren Bekannten“, abgebrochen sei. Deshalb habe er sein gegebenes Versprechen nicht einlösen oder das Geld zurückzahlen können.

Das Amtsgericht sah Anlass, darin eine Schutzbehauptung zu sehen und verurteilte den Mann.

Die 7. kleine Strafkammer des Landgerichts Hagen sah die Sache nicht anders, und so zog der Angeklagte seine Berufung zurück. Das Urteil des Amtsgerichts Meinerzhagen wurde dadurch endgültig rechtskräftig.

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