Lockdown war lang

Angebote wieder geplant: Awo startet durch

awo meinerzhagen
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Hereinspaziert! Susanne Bernd (rechts) und Silvia Gronau von der Awo laden wieder in den Treff in der Stadthalle ein.

Viele Monate ging bei der Awo Meinerzhagen fast gar nichts. Der Lockdown war lang. Zunächst konnte im Zeitraum von März bis November 2020 der Treff in der Stadthalle nur einen Monat geöffnet werden. Ab November bis jetzt blieb das Domizil der heimischen Arbeiterwohlfahrt ganz geschlossen. Das soll sich nun ändern.

Meinerzhagen – Die 2. Vorsitzende Susanne Berndt und Vorstandsmitglied Silvia Gronau informierten darüber, dass es nach den Sommerferien weitergeht. „Darauf haben wir uns bei unserem jüngsten Vorstandstreffen geeinigt“, berichtet Susanne Berndt.

StadtMeinerzhagen
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl20.529 (Stand: 31. Dezember 2020)

Etwa neun Monate lang mussten Mitglieder und Freunde der Awo auf lieb gewonnene Angebote verzichten. Freitagsfrühstück, Seniorentreff, Schlemmfrühstück am Sonntag, Sommerfest, Tag der offenen Tür, internationales Familiencafé, die regelmäßigen Samstags-Angebote wie etwa die „Aktion R – wie Erbsensuppe“ konnten nicht durchgeführt werden. Gestrichen werden mussten auch alle Fahrten. Lediglich die Flüchtlingsberatung, der vorweihnachtliche Stollenverkauf am Fenster des Treffs oder der Fensterbasar fanden statt, ebenso blieb die Gabenecke für Bedürftige bestehen.

Awo startet durch: Bunter Nachmittag mit Kaffee und Spielen

Doch jetzt nimmt die Awo wieder Fahrt auf, will schon am 17. August die ersten Gäste wieder im Teff begrüßen. Das werden die Senioren sein, denen ein bunter Nachmittag mit Kaffee und Spielen angeboten wird. Sie sind an diesem Tag – und in der Folge jeweils dienstags – von 14 bis 17 Uhr willkommen. Am 20. August, so die Planung, schließt sich dann zwischen 8 und 11 Uhr das Freitagsfrühstück an. An jedem zweiten Sonntag wird ab September auch wieder das Schlemmfrühstück serviert, erstmals am 12. September. Ab 10 Uhr werden dazu im Treff die Türen geöffnet.

Nur für die Awo-Mitarbeiter gibt es am 14. August außerdem ein Angebot, das mit „Sommerempfang im Treff“ überschrieben ist.
Die Vorfreude auf die Treffen mit den Besuchern ist nach so langer Zeit der „Abstinenz“ groß, allerdings schränkt Susanne Berndt auch ein: „Das alles ist nur möglich, wenn die Infektionszahlen nicht wieder hochschnellen. Wir können allerdings auch dann wieder öffnen, wenn die Inzidenz über 35 liegen sollte. Wir passen uns dann den jeweils gültigen Verordnungen an, die sich nach dem richten, was auch für Gaststätten und Restaurants gilt.“

Awo startet durch: Keine Befürchtungen

Befürchten die beiden Vorstandsmitglieder nach so langer Zeit ohne persönliche Kontakte im Treff nun, dass die Awo bei vielen früheren Stammgästen in Vergessenheit geraten ist? „Nein. Eigentlich nicht. Man hat sich ja auch in der Stadt getroffen. Und die Reaktionen waren eigentlich immer gleich. Viele haben gefragt, wann wir denn endlich wieder öffnen. Das tun wir bald. Und wir sind auf die Resonanz sehr gespannt. Zunächst gehen wir aber nicht von einem riesigen Ansturm aus“, glaubt Susanne Berndt.

Sie macht noch auf einen weiteren, wichtigen Aspekt aufmerksam: „Wir werden nur Geimpfte, Genesene oder Getestete einlassen. Und es gelten die inzwischen bekannten Hygieneregeln.“

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