„American way of life“ auf dem Flugplatz

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Die typisch amerikanischen „Schlitten“ durften natürlich nicht fehlen und zogen ihre Blicke auf sich, als sie von ihren Besitzern präsentiert wurden.

Meinerzhagen -  Ein Treffpunkt für Liebhaber von US-Cars und -Bikes war am vergangenen Samstag der Flughafen Steinsmark. „Mo´s Garage“ aus Wipperfürth hatte zum Drag Day eingeladen, und Gäste aus dem ganzen Land hatten sich zu diesem spektakulären Event eingefunden.

Sehen und gesehen werden, ein wenig Burn-out schnuppern und dem sonoren Blubbern von V8-Motoren lauschen, das sich bei Vollgas zu einem ohrenbetäubenden Dröhnen steigern kann, war dabei angesagt.

Klassische Fahrzeuge der drei großen amerikanischen Autohersteller, aber auch Hot Rods, Custom- und Muscle Cars - modifizierte Autos mit einem speziellen Design und ausgefeilter nicht serienmäßiger Technik - rollten den ganzen Tag über die Landebahn des Flugplatzes und zogen die Blicke auf sich. Liebevoll restaurierte und gepflegte Oldtimer waren ebenso dabei wie aktuelle hochmodere Fahrzeuge. Die große Resonanz überraschte selbst Marc-Oliver Saxenhammer, Geschäftsführer des Veranstalters.

Bei einem Fun-Race konnten sich die Fahrer in ihren Boliden mit ihren Gegnern in drei verschiedenen Hubraumklassen messen. Die Modalitäten bei diesem Beschleunigungsrennen waren ganz „old school“, so wie alles einmal begann: Den Start signalisierten Grid Girls. Die Distanz betrug eine Viertelmeile. Gefahren wurde Mann gegen Mann, und es galt das K.o.-Prinzip. Manche Fahrer wärmten sich mit Vollgas und qualmenden Reifen für mehr Haftung auf der Strecke für das Rennen auf.

Kurzum, der Spaß stand bei diesem Wettkampf im Vordergrund.

Treffpunkt der US-Cars

Gespannt verfolgten die zahlreichen Zuschauer, die sich im Startbereich hinter der Absperrung drängelten, was die 300 bis 900 PS starken Wagen unter der Haube hatten. Oder sie schlenderten über den hinteren Bereich der Start- und Landebahn des Flugplatzes, wo sich US-Cars vieler Fabrikate und Baujahre aufgereiht hatten und in aller Ruhe besichtigt werden konnten.

Mit einer Lowrider-Show, einer Aussteller-Meile, auf der Händler und Werkstattprofis aber auch Szene-Künstler vertreten waren und außerdem zahlreiche Lifestyle-Produkte angeboten wurden, hatten die Veranstalter für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt.

Stilecht gab’s zur Stärkung schließlich auch American Food and Drinks vom Airstreamer, auch Cupcakes und Sweets oder Kaffeespezialitäten vom Coffee-Trike, wobei es sich in aller Ruhe prima fachsimpeln ließ. Und so zeigten sich die Besucher auch vom ein oder anderen Regenschauer und kühlen Temperaturen nicht sonderlich beeindruckt, sondern genossen den Tag unbeschwert im „american way of life“.

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