Altes Schulklo weicht der neuen Schulmensa

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Dieser überdachte Teil des Pausenhofs wird einbezogen in die neue Schulmensa des Evangelischen Gymnasiums am Bamberg. ▪

MEINERZHAGEN ▪ Es tut sich viel am Evangelischen Gymnasium Auf dem Bamberg. Die Bagger sind angerollt, jetzt wird im Zuge des Mensa-Baus zunächst ein Gebäude abgerisssen.

Der unweigerlich mit Lärm und Staub verbundene Start der Baumaßnahme wurde bewusst in die Osterferien gelegt. Am Dienstag rückte das heimische Tiefbauunternehmen Falz mit schwerem Gerät an. Die alten Außentoiletten des Gymnasiums, innen verziert mit den Graffities diverser Schülergenerationen, wurden abgerissen. Sie weichen einem Neubau, der unter teilweiser Mitnutzung eines Teils des überbauten Pausenhofs künftig die Schulmensa des Evangelischen Gymnasiums aufnehmen wird.

Mensa-Start mit Beginn des

neuen Schuljahrs

als ein ehrgeiziges Ziel

Schulleiter Heinz-Hermann Haar informierte sich über den Beginn der Arbeiten und freute sich, „dass es jetzt endlich los geht“. Ehrgeiziges Ziel aller am Bau Beteiligter ist, dass die neue Mensa möglichst zum Beginn des Schuljahres 2010/11 in Betrieb gehen kann. Vor eine große gemeinsame Herausforderung sehen sich Schule, Schüler, Lehrer und der Förderverein noch gestellt: „Unser Eigenanteil am Projekt ist mit 80 000 Euro angesetzt. Diesen Betrag wollen wir vor allem durch Spenden einwerben“, so der Schulleiter. So hat es bereits die unterschiedlichsten Benefiz- und Spendenaktionen gegeben. Noch aber ist die angestrebte Summe nicht erreicht. Spenden sind daher weiterhin sehr willkommen und erwünscht. Sie können auf das Konto des Fördervereins des Evangelischen Gymnasiums mit dem Vermerk „Mensa“ bei der Volksbank im Märkischen Kreis, Konto-Nummer 4501 383 300, Bankleitzahl 447 615 34 eingezahlt werden.

Die Bau- und Einrichtungskosten für den Mensabau sind insgesamt auf immerhin rund eine Million Euro kalkuliert worden. Das Land wird die Maßnahme aus dem Fördertopf des Programms „1000 Schulen“ mit einem Betrag von 100 000 Euro bezuschussen. Die Stadt Meinerzhagen beteiligt sich an dem gemeinsamen Projekt mit der Evangelischen Landeskirche mit einem Betrag von 450 000 Euro. In dieser Summe sind 250 000 Euro enthalten, die die Stadt Meinerzhagen aus der insgesamt mit 2,3 Millionen Euro dotierten Zuweisung aus dem sogenannten Konjunkturpaket II der Bundesregierung zur Verfügung gestellt wurden.

Der Terminplan für die Realisierung des Mensabaus sieht so aus: Die Abbruch- und Erdarbeiten sollen bis zum Ende der zweiten April-Woche beendet sein. Bis zum Ende der 18. Kalenderwoche soll der Rohbau erstellt sein. Unmittelbar im Mai schließen sich Dachdecker-, Verglasungs- und Klempnerarbeiten an, ehe beginnend im Juni die eigentlichen Ausbauarbeiten einschließlich der Einrichtung in Angriff genommen werden sollen.

Betrieb der Mensa erfolgt

durch den Förderverein

der Schule

Betrieben werden soll die Schulmensa vom Förderverein. Vorgesehen ist, dass die Speisen nach dem Prinzip „Cook and Chill“ (Kochen und Kühlen) von einem standortnahen Cateringunternehmen zubereitet und angeliefert und in der Küche der Mensa bedarfsgerecht erwärmt werden.

Die Schulmensa bedeutet im Übrigen auch am Gymnasium noch nicht den Einstieg in den Ganztagsbetrieb. Weil viele Kurse und andere schulische Veranstaltungen auch jetzt schon in die Nachmittagszeit hinein reichen, ergibt sich die Notwendigkeit für eine Mittagsverpflegung.

Wie berichtet, realisiert die Stadt Meinerzhagen parallel zum Projekt am Bamberg die Einrichtung von zwei weiteren Mensa-Angeboten am Schulzentrum Rothenstein und an der städtischen Hauptschule an der Genkeler Straße.

Weitere ausführliche Informationen zum Mensa-Projekt des Evangelischen Gymnasiums sind abrufbar auf der Schul-Homepage im Internet unter der Adresse http://www.evangelisches-gymnasium-meinerzhagen.de-fe

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