Kaum Veränderungen 

Ehemalige Jugendherberge bleibt ungenutzt

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Die ehemalige Jugendherberge bleibt bislang weiterhin ungenutzt.

Meinerzhagen – Landauf und landab sind auch die Jugendherbergen von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen, einigen droht akut die Schließung. Das musste die ehemalige Herberge des Deutschen Jugendherbergwerkes an der Bergstraße in Meinerzhagen bereits Anfang 2016 erleben.

Zuvor waren zahlreiche Veränderungen am Gebäude und seinen Umlagen, aber vor allem auch an den Programmangeboten vorgenommen worden, um die Attraktivität des Hauses zu steigern. Der Erfolg blieb aus, seitdem steht das Haus leer.

Privatmann erwirbt Gebäude 

2019 erwarb als aktuellstes Geschehen ein Privatmann aus der Volmestadt den Gebäudekomplex von der Investorengemeinschaft. Diese wollte dort ursprünglich ein Hospiz einrichten. Nach zuvor angestellten umfangreichen Überlegungen erläuterte der neue Eigentümer diese im Januar dieses Jahres. Danach sollten in absehbarer Zeit Renovierungsarbeiten starten, einiges davon in Eigenleistung. Vorgesehen war unter anderem die Herrichtung von zwei Wohnungen, welche vermietet werden könnten. 

Nutzungsperspektiven

Nach diesem Teil der Arbeiten hatte der Eigentümer weitere Nutzungsperspektiven auf seiner Agenda stehen. „Meine Familie und ich überlegen mehrere Alternativen. Eine davon geht in Richtung christlich geführtes Seniorenheim. Aber auch für christliche Freizeiten wäre das Haus geeignet,“ äußerte er sich. Ob und inwieweit hier baurechtliche Anträge notwendig wären, war damals noch kein Thema. Und bis heute liegen entsprechende Anfragen oder Anträge nach Auskunft der Stadt noch nicht im Rathaus beziehungsweise beim Märkischen Kreis vor.

Offensichtlich etwas getan hat sich seit einigen Tagen bei der Grundstückssicherung. Anstelle des großen Baumes, der die Zufahrt des Parkplatzbereiches auf dem Grundstück sperrte, existiert dort nun eine Schrankenanlage. Gleichfalls wurde eine Einzäunung des Areals vorgenommen.

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