Sport rückt für einen Tag in den Mittelpunkt

Zwei Diskussionsrunden zu aktuellen Sportthemen gehörten zu der Veranstaltung im Stadtzentrum. Moderiert wurden sie von Patrick Krone vom Kreissportbund (Dritter von links). - Foto: Müller

Meinerzhagen - Informieren und Ausprobieren war am Samstag in der Innenstadt angesagt. Acht Vereine gaben beim Aktionstag „Meinerzhagen bewegt sich“, zu dem sie gemeinsam mit dem Kreissportbund (KSB) und dem Stadtsportverband (SSV) eingeladen hatten, an 13 Stationen einen Einblick in das vielfältige sportliche Angebot, das es für Jung und Alt vor Ort gibt.

Auch die AOK, langjähriger Partner des KSB, war mit einem Stand vertreten. Mit dem Aktionstag wollten die Veranstalter Meinerzhagenern, die bisher noch keinen Sport treiben, eine Starthilfe für ein aktiveres und damit auch gesünderes Leben geben.

Versehen mit einer Startkarte, konnten sich die Teilnehmer auf den „Schnupperparcours“ machen und sich in Gymnastik, Aerobic, Kleingeräteübungen, Nordic Walking, Rehasport, Übungen auf der Airtrackbahn, Pilates, Rückentraining, Tennis, Kegeln, Fußball und Schießen versuchen. Alle Startkarten wurden für eine Verlosung eingesammelt, bei der der Fleiß der Teilnehmer belohnt wurde. Rund 50 Sachpreise – vom Präsentkorb über Sportartikel bis zum Trostpreis – waren vom KSB dafür zur Verfügung gestellt worden.

Die Bedeutung von Sport in einer Zeit, die Groß und Klein in der Freizeit unzählige andere Verlockungen bietet und zudem vom Demografischen Wandel geprägt ist, wurde in zwei Diskussionsrunden unter der Leitung von KSB-Mitarbeiter Patrick Krone beleuchtet. Unisono stellten die Teilnehmer, Vertreter des Stadtsportbundes, des Sportamts der Stadt sowie Bürgermeister Jan Nesselrath, der die Besucher begrüßte, Meinerzhagen in Sachen Sport ein gutes Zeugnis aus. „Rund 25 Prozent der Einwohner sind in einem Sportverein, und Sportbegeisterte finden hier gepflegte Anlagen für allen angebotenen Sportarten. Vereine und der Stadtsportbund werden von der Stadt nach Maßgabe der Sportförderrichtlinie finanziell unterstützt. Die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Vereinen funktioniert fantastisch, so dass sich etwaige Probleme schnell lösen lassen,“ erläuterte der Bürgermeister. „Und wir sind in der glücklichen Lage, dass wir keine Platz- und Hallenmieten an die Stadt entrichten müssen,“ fügte der Vorsitzende des SSV Harald Elbertshagen hinzu.

Zwischen den Meinerzhagener Vereinen gebe es keinen Wettbewerb, vielmehr würden sie einander ergänzen, machten die Diskussionsteilnehmer deutlich. „Vereine sind die Seele einer Stadt. Sie schaffen die Atmophäre,“ sagte Iris Laufer und strich deren Bedeutung auch für die Jugendlichen heraus. Die Kooperation und das Netzwerk, das in diesem Bereich entstanden sei, gelte es zu erhalten und auszubauen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare